Angriff auf Zug mit 200 Reisenden: Wie ein Unglück knapp verhindert wurde.
Raketenbeschuss auf Zugverbindung Kiew–Sumy
Nach Angaben von Novyny.live: Am 8. März griffen russische Besatzungstruppen einen Zug auf der Strecke von Kiew nach Sumy an, in dem sich rund 200 Passagiere befanden. Obwohl der Lokomotivteil des Zuges beschädigt wurde, kam niemand zu Schaden. Der Zugverkehr auf dieser Strecke wurde vorübergehend eingestellt, um die Sicherheit der Reisenden zu gewährleisten und die Schäden zu beheben.
Der Vorstandsvorsitzende der Ukrainischen Eisenbahn, Oleksandr Pertsovskyi, erklärte, die Lage der Bahninfrastruktur sei unter Kontrolle. Er führte aus:
„Gestern (7. März) gab es insgesamt einen massiven Angriff auf die Infrastruktur. Unsere Eisenbahner sind buchstäblich Minuten nach den Angriffen ausgerückt. Der Verkehr wurde wiederaufgenommen. Derzeit fahren noch sechs bis sieben Züge mit Verspätung, aber im Laufe des Tages wird sich die Lage vollständig stabilisieren.“
Diese Angriffe reihen sich in eine Serie von Attacken auf kritische Infrastruktur ein. Bereits während der Angriffe am 7. März war in der Region Dnipropetrowsk ein Mann ums Leben gekommen. Die fortgesetzten Beschüsse der Eisenbahninfrastruktur gefährden weiterhin Menschenleben und unterbrechen die Verkehrsverbindungen. Da keine Änderungen im Fahrplan vorgesehen sind, besteht Hoffnung auf eine rasche Rückkehr zu einem stabilen Betrieb.
Der Vorfall unterstreicht die systematischen Angriffe auf ukrainische Transportwege, die schwerwiegende Folgen für die Reisenden und die Wirtschaft des Landes haben können. Trotz dieser Bedrohungen zeigen sich die Verantwortlichen der Ukrainischen Eisenbahn entschlossen, den Betrieb auch unter Kriegsbedingungen schnell wiederherzustellen und damit die Widerstandsfähigkeit des Systems.
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