Russischer Angriff auf Bahnhof Synelnykowe: Zugverkehr zwischen Dnipro und Saporischschja beeinträchtigt.

Russischer Angriff auf Bahnhof Synelnykowe: Zugverkehr zwischen Dnipro und Saporischschja beeinträchtigt
Russischer Angriff auf Bahnhof Synelnykowe: Zugverkehr zwischen Dnipro und Saporischschja beeinträchtigt

Schlag gegen die Schieneninfrastruktur

Nach Angaben von TSN.ua: Am 30. Januar griffen russische Streitkräfte mit Drohnen den Bahnhof Synelnykowe im Gebiet Dnipropetrowsk an. Der Angriff richtete erheblichen Schaden an: Beschädigt wurden Waggons von Elektrozügen, Güterwagen, Lokomotiven, Gleise, Stromnetze sowie Verwaltungs- und Betriebsgebäude. Nach ersten Erkenntnissen gab es keine Verletzten.

Infolge des Angriffs ist der Zugverkehr zwischen den Städten Dnipro und Saporischschja nun eingeschränkt. Für den Zeitraum vom 31. Januar bis zum 3. Februar gelten geänderte Fahrpläne für Nahverkehrszüge, die nun bis zum bzw. vom Bahnhof Pysmenna verkehren. Betroffen sind folgende Verbindungen:

  • Nr. 6104 Synelnykowe-1 - Pysmenna
  • Nr. 6135 Pysmenna - Synelnykowe-1
  • Nr. 6110, Nr. 6130, Nr. 6122 Dnipro-Holownyj - Pysmenna
  • Nr. 6127, Nr. 6141 Pysmenna - Dnipro-Holownyj

Vom 1. bis 3. Februar ändert sich zudem die Route des Zuges Nr. 6109 Pysmenna - Dnipro-Holownyj.

Folgen für die Verkehrsanbindung

Eine Sprecherin der Militärverwaltung des Gebiets Saporischschja, Julija Swyrydenko, erklärte, alle Züge, die eigentlich von Saporischschja abfahren sollten, starten nun von Dnipro aus. Passagiere der Abendverbindungen werden mit von der Verwaltung bereitgestellten Bussen zu ihren Zielen gebracht. Solche Angriffe treffen das Rückgrat der ukrainischen Logistik und Versorgung.

Wolodymyr Selenskyj wies darauf hin, dass Russland derzeit seine Angriffe auf die Logistik, insbesondere auf wichtige Bahnknotenpunkte, konzentriere.

Der Vorfall ist Teil einer breiteren russischen Strategie, die auf die Zerstörung kritischer ukrainischer Infrastruktur abzielt. Dies hat erhebliche Auswirkungen auf Transportverbindungen und die wirtschaftliche Lage in der Region. Angriffe auf die Schieneninfrastruktur behindern die Logistikketten, was in einem Kriegskontext zu erheblichen Versorgungsengpässen und Schwierigkeiten bei der Bevölkerungsbewegung führen kann.


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