Russland und China stoppen US-Sanktionen gegen Iran im UN-Sicherheitsrat.

Russland und China stoppen US-Sanktionen gegen Iran im UN-Sicherheitsrat
Russland und China stoppen US-Sanktionen gegen Iran im UN-Sicherheitsrat

Debatte im UN-Sicherheitsrat über Irans Atomprogramm

Nach Angaben von TSN.ua: Am 12. März 2023 kam es im UN-Sicherheitsrat zu einer hitzigen Diskussion über das iranische Atomprogramm. Dabei stellten sich Russland und China gegen die USA und verhinderten eine Verschärfung der Sanktionen gegen Teheran. Elf Länder stimmten gegen den russisch-chinesischen Vorstoß, zwei unterstützten ihn, zwei weitere enthielten sich. Der US-Botschafter bei der UN, Mike Waltz, warf Moskau und Peking vor, den Iran zu schützen: „Die Russen und Chinesen haben kein Interesse an einem funktionierenden Sanktionsmechanismus, weil sie ihren Partner Iran decken wollen.“

Waltz forderte zudem ein Waffenembargo gegen den Iran, ein Verbot von Raketentechnologie-Transfer und das Einfrieren entsprechender Finanzmittel. Seine Worte lauteten:

„Alle UN-Mitgliedsstaaten sollten ein Waffenembargo gegen den Iran verhängen.“ – Mike Waltz

Der russische Vertreter Wassili Nebensja hingegen warf den USA vor, eine „weitere militärische Abenteuer gegen Teheran“ anzuzetteln und die Lage im Nahen Osten sowie darüber hinaus zu eskalieren.

Positionen der Staaten und Lage des Atomprogramms

Großbritannien und Frankreich sprachen sich für eine Wiedereinführung der Sanktionen aus. Die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) bestätigte, dass Iran Uran auf 60 Prozent anreichert – ein Wert, der die Brisanz des Themas unterstreicht. Die Debatte im Sicherheitsrat offenbarte tiefe Gräben zwischen den Großmächten, was die internationale Sicherheit und Stabilität in der Region gefährden könnte.

Der Streit um Irans Atomprogramm bleibt eines der drängendsten Themen der Weltpolitik. Die unterschiedlichen Haltungen der Staaten könnten die Spannungen im Nahen Osten weiter anheizen. Zugleich macht der IAEA-Bericht zur Urananreicherung deutlich, wie wichtig internationale Kontrollen und Dialog sind, um Sicherheitsrisiken zu vermeiden.


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