Russland produziert 3000 Shahid-Drohnen pro Monat: Wie sich die Drohnen verändert haben und wo sie vorbereitet werden.
Nach Angaben von ТСН: Russland verbessert weiterhin seine Militärtechnologien. Sie haben die Kamikaze-Drohnen vom Typ 'Shahid' erheblich modernisiert und erreichen eine stabile Produktion von etwa 3000 Einheiten pro Monat.
Wie sich die Drohnen verändert haben
Nach Meinung von Experten arbeiten russische Ingenieure ständig daran, die ukrainische Luftverteidigung zu umgehen. Neueste Daten zeigen, dass die Modernisierung nahezu alle wesentlichen Elemente der Drohnen umfasst. Neben der Verbesserung des Gehäuses wurde auch die Elektronik optimiert.
Russische Spezialisten haben das Gehäuse, die Elektronik, die Sprengladung verbessert, den Motor gewechselt und die GPS-Antennen modernisiert, was die Drohne stabiler und widerstandsfähiger gegenüber ukrainischen elektronischen Gegenmaßnahmen macht. Sie haben außerdem begonnen, neue Kommunikationsmittel zu verwenden.
Eine Bedrohung im ukrainischen Luftraum stellen Aufklärungsdrohnen dar, die immer häufiger den Luftraum verletzen. Der Experte merkt an, dass es Probleme beim Zerstören dieser gibt.
'Über Kiew flogen Aufklärungsdrohnen etwa 1,5 bis 2 Stunden, obwohl sie dort eigentlich nicht sein sollten. Sie wurden nicht zerstört, obwohl es angeblich geeignete Mittel gibt. Wenn die leichte Luftfahrt funktionieren würde, wären diese Aufklärungsdrohnen nicht so lange geflogen - sie wären zerstört worden', sagte Kryvolap.
Der Fachmann betont, dass, trotz der lautstarken Aussagen der russischen Propaganda, die tatsächliche Situation anders aussieht. Tatsächlich hat Russland bereits im Sommer hohe Produktionsniveaus erreicht und produziert etwa 100 Drohnen pro Tag.
Im Juni erreichte Russland ein Produktionsniveau von 3000 'Shahid' pro Monat, also etwa 100 pro Tag, mit dem Ziel, diese Zahl im Oktober auf 4000 und bis zum Neujahr auf 6000 zu erhöhen, aber diese Ambitionen wurden nicht verwirklicht.
Das deutet darauf hin, dass der feindliche militärisch-industrielle Komplex eine bestimmte technische oder ressourcenmäßige Grenze erreicht hat, die er bisher nicht überwinden kann.
Fokus auf Europa und Raketenerschütterung
Der Experte vermutet, dass die Ansammlung von Drohnen und die Erhöhung der Anzahl von Abschussrampen nicht nur darauf abzielen, die Ukrainer zu terrorisieren. Der Kreml könnte den Boden für größere Provokationen bereiten.
Laut Kryvolap gibt es die Theorie, dass die 'Shahid' für zukünftige Angriffe angesammelt werden. Die Anzahl der Abschusspositionen ist von 6-8 auf etwa 20 gestiegen, und dies ist offenbar das Limit ihrer Möglichkeiten im Moment.
Eine weitere Theorie zur Ansammlung von 'Shahid' besteht in ihrer möglichen Verwendung in Europa.
Der Experte merkt an, dass dies ein Element hybrider Kriegsführung und ein Mittel zur Einschüchterung des Westens sein könnte. Gleichzeitig versucht Moskau, neue 'Analog-Nicht' Raketen zu präsentieren, wie den 'Iskander-1000' oder die mythische 'Oreschnik'.
'Das könnte ein Versuch sein, Europa zu erschrecken. Neben der Ansammlung von 'Shahid' gibt es Informationen über die Schaffung einer ballistischen Rakete 'Iskander-1000' mit einer Reichweite von 850 bis 1000 Kilometern anstelle von 500 Kilometern, aber technisch gibt es dort nichts Neues', bemerkte Kryvolap.
Der Fachmann erklärt, dass hinter lauten Namen oft alte sowjetische Projekte oder geringfügige Modifikationen bereits vorhandener Waffen verborgen sind.
'Das ist derselbe 'Iskander-M', der ursprünglich mit einer Reichweite von 850-1000 Kilometern konzipiert wurde. Entsprechend fliegt die nordkoreanische KN-23 (Kopie der 'Iskander') 850 Kilometer, und die ukrainische Rakete 'Sapsan' wurde ebenfalls für 800-1000 Kilometer konzipiert', betonte der Experte.
Was die Stationierung neuer Waffen in Weißrussland betrifft, so sieht die Situation noch zweifelhafter aus. Der Experte äußert die Meinung, dass dies Teil einer informationspsychologischen Operation sein könnte.
'Der dritte Versuch, die Europäer zu erschrecken - Ankündigungen über die Stationierung des 'Oreschnik' in Weißrussland, zunächst eines, dann 10. Vielleicht gibt es irgendwelche 'unterirdischen Kommunikationskanäle'. Niemand hat irgendwelche Bestätigungen gesehen, dass der 'Oreschnik' physisch existiert', sagte Kryvolap.
Wir erinnern uns, dass der Präsident der Ukraine eine alarmierende Erklärung über die Raketen 'Oreschnik' in Weißrussland abgegeben hat. Er betont, dass dies einen gefährlichen Präzedenzfall für die weltweite Sicherheit schafft. Die Ukraine bereitet bereits eine gemeinsame Antwort auf diese Handlungen zusammen mit internationalen Partnern vor.
Laut ihm hat Kiew genaue Informationen darüber, wo genau Russland in Weißrussland die 'Oreschniki' stationiert. Die Ukraine hat diese Daten an westliche Partner weitergegeben. Der Präsident fügte hinzu, dass es unmöglich sei, diese Raketen mit gewöhnlichen Drohnen zu zerstören, daher bleibt der Schlüsselweg zur Bekämpfung der wirtschaftliche Druck auf die Produktion.
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