Russlands eigene Shahed-Produktion: Chinas Motorenlieferungen als Schlüssel.

Russlands eigene Shahed-Produktion: Chinas Motorenlieferungen als Schlüssel
Russlands eigene Shahed-Produktion: Chinas Motorenlieferungen als Schlüssel

Russland kopiert und produziert iranische Drohnentechnologie

Nach Angaben von TSN.ua: Russland hat iranische Technologien für Kamikaze-Drohnen übernommen und baut diese nun im eigenen Land. Dadurch kann Moskau den Einsatz dieser Waffen im Krieg gegen die Ukraine fortsetzen, selbst wenn direkte Waffenlieferungen aus dem Iran ausbleiben. Die Fertigung der sogenannten 'Shahed'-Drohnen erfolgt an drei Standorten in Russland: in Alabuschewo, Ischewsk und vermutlich auch in Moskau. Diese Entwicklung zeigt, dass Russland in der Lage war, die Drohnenproduktion in großem Maßstab auf eigene Beine zu stellen – ein bemerkenswerter Schritt angesichts anfänglicher Abhängigkeiten.

China als kritischer Zulieferer und internationale Reaktionen

Für den Bau der Drohnen ist Russland jedoch weiterhin auf Importe angewiesen, insbesondere auf Motoren aus China. Die Zusammenarbeit mit chinesischen Zulieferern wurde massiv ausgeweitet.

Der Experte Bohdan Myroshnykov stellt fest: 'Die Chinesen verkaufen den Aggressoren Komponenten für Waffen im Wert von Milliarden US-Dollar.'
Dies unterstreicht die wachsende Abhängigkeit der russischen Kriegswirtschaft von chinesischen Ressourcen.

Als Reaktion auf die Bedrohung durch iranische Drohnen startet am 9. März eine erste ukrainische Delegation aus Experten und Militärs in den Nahen Osten. Sie wird in Katar, den Vereinigten Arabischen Emiraten und Bahrain Gespräche führen, um das ukrainische Know-how im Kampf gegen diese Drohnen zu teilen.

Bohdan Myroshnykov ergänzt: 'Russland hat die Technologien bei sich skaliert und fühlt sich mit der eigenen Produktion sehr wohl.'
Die Lage zeigt somit ein doppeltes Bild: Russland eignet sich fremde Technologien an, während die Ukraine internationale Allianzen zur Verteidigung stärkt.

Die Adaption iranischer Drohnentechnik und die enge Kooperation mit China markieren Russlands Weg zu mehr militärischer Eigenversorgung, was den Konfliktverlauf beeinflussen kann. Gleichzeitig demonstriert die Entsendung ukrainischer Spezialisten, wie Kiew seine internationale Sicherheitszusammenarbeit aktiv vorantreibt, um der russischen Bedrohung besser begegnen zu können.


Lesen Sie auch

Werbung