Experten warnen: Hohe Verluste stoppen Russlands Krieg nicht.

Experten warnen: Hohe Verluste stoppen Russlands Krieg nicht
Experten warnen: Hohe Verluste stoppen Russlands Krieg nicht

Analyse zur russischen Aggression

Nach Angaben von TSN.ua: Die Hoffnung, Russland werde seinen Angriffskrieg wegen hoher Verluste einstellen, ist laut einem Experten ein folgenschwerer Irrtum. Bogdan Krotewitsch, ehemaliger Stabschef der Spezialbrigade "Asow", betont, dass die russische Führung trotz enormer Menschenverluste weiterkämpfen wird. Unabhängige Untersuchungen gehen von etwa 155.000 gefallenen russischen Soldaten aus, wobei die tatsächliche Zahl nach Einschätzung Krotewitschs bis zu einer halben Million betragen könnte. Diese Zahlen verdeutlichen die brutale Realität des Krieges.

General Valeriy Zalushnyi, Oberbefehlshaber der ukrainischen Streitkräfte, räumte bereits ein, sich in der Annahme getäuscht zu haben, Wladimir Putin werde die Aggression nach großen Verlusten beenden. Krotewitsch unterstützt diese Einsicht und warnt:

„Das ist ebenfalls eine sehr gefährliche Sache. Sich selbst zu belügen. Zu glauben, man könne abwarten, bis den Russen die Soldaten ausgehen – das ist absolut der falsche Ansatz.“ – Bogdan Krotewitsch

Russlands Ressourcen und die Kriegswirklichkeit

Laut Angaben des ukrainischen Generalstabs wurden bis zum 9. Februar 1.247.580 russische Soldaten außer Gefecht gesetzt. Gleichzeitig verfügt Russland über ein Reservoir von etwa 200.000 Jugendlichen in der paramilitärischen Organisation 'Junarmija'. Für Krotewitsch war stets klar, dass die Erwartung eines russischen Stopps aufgrund von Verlusten ein 'fundamentaler Fehler' ist. Die russische Kriegsmaschinerie scheint auf langen Atem ausgelegt.

Diese Analysen unterstreichen die beunruhigende Tatsache, dass Russland trotz immenser Verluste weiterhin Ressourcen mobilisiert. Die Aussagen von Krotewitsch und Zalushnyi machen deutlich, dass Strategien im Umgang mit der russischen Aggression überdacht werden müssen. In diesem Konflikt zählen nicht allein Verlustzahlen, sondern auch die langfristige Strategie und der Durchhaltewille beider Seiten.


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