Kassettengeschosse auf Druschkiwka: Mindestens sieben Tote bei russischem Angriff.
Angriff auf Druschkiwka am 4. Februar
Nach Angaben von TSN.ua: Bei einem russischen Beschuss der Stadt Druschkiwka im Gebiet Donezk sind am 4. Februar mindestens sieben Menschen getötet und acht weitere verletzt worden. Für den Angriff wurden Streumunition und Fliegerbomben eingesetzt. Der Vorfall löste bei der lokalen Bevölkerung und Regierungsvertretern Empörung aus.
Die Angriffe richteten erhebliche Schäden an, von denen folgende Bereiche betroffen sind:
- ein Industriegebiet;
- drei Mehrfamilienhäuser;
- drei private Wohnhäuser.
Rettungsdienste und medizinisches Personal sind vor Ort im Einsatz und leisten den Verletzten Hilfe. Die Regionalverwaltung rief die Bewohner dazu auf, gefährdete Gebiete zu verlassen.
„Dies ist ein weiterer gezielter Kriegsverbrechen und ein Beweis dafür, dass alle russischen Ankündigungen zu einer ‚Feuerpause‘ wertlos sind.“
Wadym Filaschkin, Vertreter der lokalen Behörden
Dieser Beschuss folgte auf einen vorherigen Angriff am 2. Februar, bei dem ein Markt in Charkiw getroffen wurde und zwei Menschen verletzt wurden. Die Serie von Attacken zeigt eine fortdauernde Intensivierung der Kämpfe.
Eskalation des Konflikts in der Ukraine
Der Angriff auf Druschkiwka ist Teil der anhaltenden Eskalation des Konflikts in der Ukraine, der seit 2014 andauert. Der Einsatz von Streumunition und Fliegerbomben bereitet große humanitäre Sorgen, da solche Waffen besonders verheerende Auswirkungen auf die Zivilbevölkerung haben können. Dies unterstreicht die dringende Notwendigkeit für die internationale Gemeinschaft, Maßnahmen zum Schutz der Zivilisten und ihrer Rechte zu ergreifen.
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