Russland stationiert Hyperschallraketen "Oreshnik" in Weißrussland: Was die Satellitenbilder zeigten.
Nach Angaben von ТСН: Die Russische Föderation hat wahrscheinlich begonnen, neue Hyperschall-Ballistischen Raketen "Oreshnik", die nukleare Waffen tragen können, auf der ehemaligen Luftwaffenbasis im Osten von Weißrussland zu stationieren. Das wird in einem Bericht angedeutet, den amerikanische Forscher auf der Grundlage von Satellitenbildern analysieren.
Analytik der Forscher
Die Forscher Jeffrey Lewis vom Middlebury Institute of International Studies und Decker Evelett von der analytischen Organisation CNA haben die Bilder der Firma Planet Labs analysiert. Sie sind sich zu 90 % sicher, dass die mobilen Startanlagen "Oreshnik" auf der ehemaligen Luftwaffenbasis in der Nähe von Krichow, das etwa 307 km von Minsk und 478 km südwestlich von Moskau liegt, stationiert werden könnten.
Amerikanische Forscher bestätigen, dass die Überprüfung der Planet Labs Bilder ein aktives Bauprojekt gezeigt hat, das zwischen dem 4. und 12. August begonnen wurde, mit Elementen, die den Merkmalen einer strategischen Raketenbasis Russlands entsprechen.
Laut Evelett ist eines der "offensichtlichen Anzeichen" auf dem Foto vom 19. November
"ein Militärschienenumschlagspunkt", umgeben von einem Schutzzäun. Dies könnte für die Lieferung von Raketen und deren mobilen Startanlagen per Eisenbahn dienen.
Ein weiteres Merkmal ist die Einrichtung einer Betonfläche am Ende der Start- und Landebahn, die später mit Erde bedeckt wurde. Der Forscher nahm dies als
"getarnter Startpunkt"wahr.
Lewis betonte, dass die Stationierung dieser Raketen in Weißrussland in erster Linie eine politische Bedeutung hat und auf die wachsende Rolle des nuklearen Faktors in der russischen Strategie zur Einschüchterung Europas hinweist.
Äußerungen zur Stationierung von "Oreshnik"
Darüber hinaus hat Wladimir Putin klar seinen Willen geäußert, in Weißrussland die "Oreshnik"-Raketen mit einer Reichweite von bis zu 5500 km zu stationieren. Der genaue Standort wurde jedoch noch nicht genannt. Alexander Lukaschenko erwähnte die Möglichkeit, bis zu 10 Startanlagen zu stationieren, doch amerikanische Experten glauben, dass das entdeckte Objekt nur drei aufnehmen kann.
Der belarussische Verteidigungsminister Viktor Chreenin versicherte, dass die Stationierung von "Oreshnik" das Kräfteverhältnis in Europa nicht beeinflussen werde und
"unserer Antwort"auf
"aggressive Handlungen"des Westens sei.
Es ist zu beachten, dass dieser Prozess vor dem Hintergrund des Ablaufs des START-30-Vertrags von 2010 stattfindet, der die Stationierung strategischer Nuklearwaffen beschränkt. Die Wahrscheinlichkeit der Stationierung dieser Raketen könnte darauf abzielen, die NATO-Staaten von der Lieferung von Waffen an die Ukraine abzuhalten, die in der Lage sind, tief in das Gebiet Russlands zu schlagen.
Es ist bekannt, dass der ukrainische Präsident Wladimir Selenskyj eine alarmierende Erklärung zu den "Oreshnik"-Raketen in Weißrussland gemacht hat. Er glaubt, dass dies einen gefährlichen Präzedenzfall für die globale Sicherheit schafft. Die Ukraine arbeitet zusammen mit internationalen Partnern an einer gemeinsamen Antwort auf diese Maßnahmen.
Selenskyj betonte, dass Kiew umfassende Informationen über die Standorte der "Oreshniks" in Weißrussland hat und diese Daten an westliche Verbündete weitergegeben hat. Er stellte auch fest, dass es schwierig sein wird, diese Raketen mit herkömmlichen Drohnen zu zerstören, und dass wirtschaftlicher Druck auf die Produktion ein wirksames Gegenmittel sein sollte.
Somit wirft die Situation rund um die Stationierung der "Oreshnik"-Raketen in Weißrussland Besorgnis nicht nur in der Ukraine, sondern auch in der gesamten europäischen Region auf. Die Informationen über neue militärische Installationen führen zu Spannungen im Kontext der bestehenden militärischen Konflikte und der Sicherheitsstrategien, die von den NATO-Mitgliedstaaten als Reaktion auf die Bedrohungen durch Russland ergriffen werden. Die Entwicklung dieser Ereignisse könnte erhebliche Auswirkungen auf die weiteren Schritte der internationalen Gemeinschaft zur Regelung von Konflikten in der Region haben.
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