Ukraine: 688 getötete Kinder – Ombudsmann legt erschütternde Bilanz vor.

Ukraine: 688 getötete Kinder – Ombudsmann legt erschütternde Bilanz vor
Ukraine: 688 getötete Kinder – Ombudsmann legt erschütternde Bilanz vor

Die Opfer unter der jüngsten Bevölkerung

Nach Angaben von UATV: Bei einem interaktiven Dialog mit einem UN-Vertreter legte der ukrainische Ombudsmann Dmytro Lubinez die erschütternden Ausmaße der russischen Aggression auf Kinder dar. Seit Beginn des groß angelegten Einmarsches der Russischen Föderation in die Ukraine sind nach seinen Angaben 688 Kinder getötet und 2392 Kinder verletzt worden. Zudem wurden mindestens 23 Fälle sexualisierter Gewalt registriert. Diese Zahlen sind nur die dokumentierten Fälle; die Dunkelziffer wird als hoch eingeschätzt.

Zerstörte Zukunft: Schulen, Krankenhäuser und Zwangsverschleppung

Neben den direkten Opfern ist die systematische Zerstörung der Lebensgrundlagen alarmierend. Laut den vorliegenden Informationen wurden beschädigt oder komplett zerstört:

  • 4505 Bildungseinrichtungen;
  • 2551 medizinische Einrichtungen.

Hinzu kommt ein weiteres Kriegsverbrechen: Seit 2014 deportiert Russland systematisch und völkerrechtswidrig ukrainische Kinder. Hunderte Orte, an welche Minderjährige gebracht werden, sind der Ukraine bekannt. Seit der Invasion im Februar 2022 konnten erst 2000 der verschleppten Kinder aus den besetzten Gebieten und Russland zurückgeführt werden.

«Dort werden sie einer ideologischen Umerziehung und Militarisierung unterzogen. Dies sind direkte Beweise für Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit.»

Dmytro Lubinez

Diese Enthüllungen unterstreichen die Dringlichkeit der Informationskampagne 'Weißt du etwas – sag es!'. Sie zielt darauf ab, die Aufmerksamkeit auf diese gravierenden Menschenrechtsverletzungen zu lenken und den Schutz der Kinder in der Ukraine zu verstärken.

Das Leid der Kinder und die flächendeckende Infrastrukturzerstörung bleiben ein zentrales Thema von internationaler Besorgnis. Die vom Ombudsmann vorgelegten Fakten belegen nicht nur eine humanitäre Katastrophe, sondern auch anhaltende systematische Rechtsbrüche auf ukrainischem Territorium. Die Fortführung der Aufklärungskampagne ist essenziell, um die Weltgemeinschaft für die Folgen des Krieges zu sensibilisieren und notwendige Hilfe für die Betroffenen zu mobilisieren.


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