Krieg gegen den Glauben: Über 700 religiöse Stätten in der Ukraine zerstört.

Krieg gegen den Glauben: Über 700 religiöse Stätten in der Ukraine zerstört
Krieg gegen den Glauben: Über 700 religiöse Stätten in der Ukraine zerstört

Angriff auf das Heiligtum

Nach Angaben von UATV: Am 22. Februar 2023 griffen russische Streitkräfte orthodoxe Kirchen in Hnedyn in der Region Kiew an. Dieser Vorfall ist Teil einer verheerenden Bilanz: Seit Beginn der großangelegten Invasion Russlands in die Ukraine im Jahr 2022 wurden nach Angaben des ukrainischen Außenministers Andrij Sybiha mehr als 700 religiöse Stätten beschädigt. Die gezielten Angriffe auf Gotteshäuser, in denen Gläubige Zuflucht suchten, lösten in der ukrainischen Gesellschaft tiefe Empörung aus.

Zahl der vollständigen Zerstörungen

Offiziellen Angaben zufolge wurden etwa 200 Kirchen und Gebetshäuser vollständig dem Erdboden gleichgemacht. Diese Zahl verdeutlicht das erschreckende Ausmaß der Zerstörung des religiösen Erbes der Ukraine. Bereits am 28. Januar 2023 wurde bei einem russischen Beschuss von Odessa das Heilig-Uspenski-Männerkloster beschädigt. Die systematische Zerstörung sakraler Bauten ist ein Angriff auf die kulturelle und spirituelle Identität des Landes.

Andrij Sybiha betonte: 'Der russische Terror schont nicht einmal Kirchen und Gläubige.'

Er rief zudem zur Notwendigkeit auf, diesen Krieg zu beenden: 'Diesen Krieg gegen die Menschlichkeit und das Leben muss gestoppt werden – durch Geschlossenheit mit der Ukraine und einen verstärkten kollektiven Druck auf Moskau.' Diese Worte spiegeln die große Sorge der ukrainischen Regierung um die Sicherheit religiöser Einrichtungen und ihrer Gemeinden wider.

Die Vorfälle zeigen nicht nur die humanitären Folgen des Krieges, sondern auch seinen verheerenden Einfluss auf das kulturelle und religiöse Erbe der Ukraine. Die Zerstörung von Kirchen ist Teil eines umfassenderen Konflikts, in dem militärische Handlungen schwere Verluste für die Zivilbevölkerung und ihre geistige Heimat verursachen. Vor diesem Hintergrund könnten die Appelle der ukrainischen Führung an die internationale Gemeinschaft, beim Schutz religiöser Stätten zu helfen, ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur Konfliktlösung und Friedensfindung in der Region sein.


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