Russland zieht sich aus der Konvention gegen Folter zurück: Was bedeutet das für die Menschenrechte.

Russland zieht sich aus der Konvention gegen Folter zurück: Was bedeutet das für die Menschenrechte
Russland zieht sich aus der Konvention gegen Folter zurück: Was bedeutet das für die Menschenrechte

Nach Angaben von inkorr.com: Die russische Regierung hat beschlossen, das Land aus der Konvention gegen Folter des Europarats zurückzuziehen. Dies geschah nach dem Ausschluss Russlands aus dem Europarat im März 2022, wonach die Teilnahme an der Konvention nur noch eine Formalität war. Nun lehnt Russland weiterhin die internationale Zusammenarbeit im Bereich des Schutzes der Menschenrechte ab.

Letzte Schritte Russlands

Diese Entscheidung ist nicht einmalig: Russland ist zuvor aus der Europäischen Menschenrechtskonvention ausgetreten und hat auch die Gültigkeit der Satzung des Europarats und der Europäischen Sozialcharta im Jahr 2023 aufgehoben. Damit ignoriert das Land seit mehreren Jahren seine internationalen Verpflichtungen im Bereich der Menschenrechte.

'Dies ist nicht der erste ähnliche Schritt: Russland hat bereits die Europäische Menschenrechtskonvention gekündigt, und seit 2023 gelten auf seinem Territorium die Satzung des Europarats, die Europäische Sozialcharta und eine Reihe anderer Abkommen nicht mehr. Im Jahr 2024 trat das Land auch aus der Konvention zum Schutz von Minderheiten aus', betonten die Geheimdienste.

Damit bleibt Russland international isoliert, wenn es um den Schutz der Menschenrechte geht, und ignoriert weiterhin internationale Normen und Standards. Diese Aktionen bestätigen den langwierigen Prozess von Moskaus Rückzug von den eingegangenen Verpflichtungen, was Besorgnis unter Menschenrechtsverteidigern und internationalen Organisationen auslöst.


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