Nächtlicher Großangriff: Russland feuert Hunderte Drohnen und Raketen auf die Ukraine.
Massiver russischer Angriff in der Nacht
Nach Angaben von UATV: In der Nacht zum 22. Februar 2023 hat Russland einen massiven Luftangriff auf die Ukraine geflogen. Dabei wurden fast 300 Kampfdrohnen und 50 Raketen verschiedener Typen abgefeuert. Der Angriff traf mehrere Regionen des Landes, darunter:
- Kiew
- Oblast Dnipropetrowsk
- Oblast Kirowohrad
- Oblast Mykolajiw
- Oblast Odessa
- Oblast Poltawa
- Oblast Sumy
Die Bilanz des Angriffs ist tragisch: Im Rajon Fastiw der Oblast Kiew kam ein Mann ums Leben, acht Menschen wurden verletzt, darunter ein Kind.
Schäden an der Infrastruktur und Reaktion der Regierung
Neben den menschlichen Opfern richteten die Einschläge erhebliche Schäden an der Infrastruktur an. In der Oblast Odessa zielten die russischen Streitkräfte gezielt auf Objekte der Energieinfrastruktur, was zu großflächigen Bränden und schweren Beschädigungen führte. Bereits in der Woche vor diesem Angriff hatte Russland über 1300 Kampfdrohnen, mehr als 1400 gelenkte Fliegerbomben und 96 Raketen verschiedener Typen abgefeuert.
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj kommentierte die Lage und stellte klar:
„Das Hauptziel des Angriffs war die Energieversorgung. Aber auch gewöhnliche Wohnhäuser wurden getroffen, und es gibt Schäden an der Eisenbahninfrastruktur.“Er fügte hinzu:
„Moskwa investiert weiterhin mehr in Angriffe als in Diplomatie.“Selenskyj betonte die dringende Notwendigkeit, die Luftabwehr zu verstärken: „Wir müssen unsere Luftverteidigung stärken.“
Dieser Angriff ist Teil des seit 2014 andauernden Konflikts zwischen Russland und der Ukraine und unterstreicht eine weitere Eskalation der militärischen Handlungen durch russische Kräfte. Angriffe auf kritische Infrastruktur wie die Energieversorgung zielen im Krieg nicht nur auf militärische Ziele, sondern auch auf die Demoralisierung der Zivilbevölkerung. Die Reaktion der ukrainischen Führung macht deutlich, wie wichtig die Stärkung der Verteidigungsfähigkeit des Landes und die Suche nach internationaler Unterstützung gegen die Aggression sind. Die Diskussion um eine wirksame Luftabwehr gewinnt angesichts dieser neuen Bedrohungslage weiter an Dringlichkeit.
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