Moskau droht mit Eroberung des Donbass in zwei Monaten – Selenskyj stellt klare Bedingung.
Zuspitzung im Osten der Ukraine
Nach Angaben von TSN.ua: Russland hat angekündigt, den Donbass binnen 60 Tagen vollständig unter seine Kontrolle bringen zu können. Präsident Wolodymyr Selenskyj reagierte darauf mit einer deutlichen Ansage: Die Ukraine sei weiterhin gesprächsbereit, werde sich jedoch nicht auf die von Moskau diktierten Bedingungen einlassen. Er machte klar, dass die territoriale Frage derzeit die drängendste sei, und signalisierte zugleich Kompromissbereitschaft für eine diplomatische Lösung.
Bei einem Pressegespräch erläuterte Selenskyj die Haltung Kiews zur Eskalation. Er kritisierte, dass Russland derzeit Druck auf die USA ausübe – obwohl es eigentlich umgekehrt sein müsste. Der Präsident wies darauf hin, dass Moskau der amerikanischen Seite immer wieder neue Fristen nenne. Sollte die Ukraine nicht innerhalb dieser Fristen aus der Krise finden, drohe nicht nur die Einnahme des Donbass, sondern ein weiteres Vordringen russischer Truppen.
Kiew setzt auf internationale Partner
Für den 1. April ist ein Gespräch Selenskyjs mit Vertretern der USA und dem NATO-Generalsekretär angesetzt. Dies zeigt, wie intensiv die Ukraine versucht, Verbündete in die Konfliktlösung einzubinden. Der Präsident betonte erneut, wie entscheidend die Unterstützung aus dem Ausland für den Erhalt der Souveränität des Landes in dieser schwierigen Phase sei.
Die Lage im Donbass bleibt äußerst angespannt. Die Ankündigung Moskaus, das Gebiet erobern zu wollen, deutet auf eine weitere Eskalation hin. Die ukrainischen Bemühungen, die USA und die NATO einzubeziehen, unterstreichen, wie sehr Kiew auf globale Solidarität angewiesen ist – gerade jetzt, wo der russische Druck wächst. Der von Russland genannte Zeitrahmen setzt die ukrainische Führung zusätzlich unter Zugzwang. Umso wichtiger ist es, dass die internationale Gemeinschaft diese Drohungen ernst nimmt und die Ukraine auf ihrem Weg zu Frieden und Stabilität unterstützt.
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