Kreml-Chef reagiert auf Selenskyjs Brief: Bedingungen für ein Treffen und Kriegsziele genannt.
Selenskyjs Vorstoß für ein Friedenstreffen
Nach Angaben von Espreso.tv: Am 4. Juni richtete der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj einen offenen Brief an Wladimir Putin mit dem Vorschlag, sich zu treffen, um den Krieg zu beenden. Putin erklärte in seiner Antwort, er habe eine Begegnung mit dem ukrainischen Staatschef nie ausgeschlossen. Er mutmaßte, dass Kiew dieses Treffen vor allem deshalb anstrebe, um den Vormarsch der russischen Streitkräfte zu stoppen.
Der russische Präsident stellte zudem klar, dass die Kampfhandlungen erst dann ein Ende finden würden, wenn Moskau seine selbstgesteckten Ziele erreicht habe.
„Die Kampfhandlungen werden irgendwann enden, und sie werden enden, wenn Russland seine Ziele erreicht hat“ — Wladimir Putin.Darüber hinaus bezeichnete Putin Selenskyjs Schreiben als mit ‚Elementen von Grobheit‘ durchsetzt.
Im Kreml hieß es, man werde Selenskyjs Brief zu einem späteren Zeitpunkt an Putin weiterleiten. Das ukrainische Außenministerium betonte derweil, dass sich die Botschaft des Präsidenten auch an jene Russen richte, die den Krieg ablehnen. Putin appellierte an die Russen mit den Worten:
„Arbeitet, Brüder“ — Wladimir Putin.
Lage in der Ukraine
Selenskyjs Vorstoß zeigt, dass Kiew trotz der Spannungen und der Feindseligkeit aus Russland weiterhin nach einer diplomatischen Lösung sucht. Putins Position, die das Ende der Kämpfe an das Erreichen russischer Kriegsziele knüpft, offenbart die Strategie des Kremls, die Militäroperationen fortzusetzen. In diesem angespannten Umfeld kommt dem internationalen Kontext und den Reaktionen der Weltgemeinschaft eine entscheidende Rolle zu, da sie den weiteren Verlauf möglicher Verhandlungen beeinflussen könnten.
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