Experte: Russland verdient täglich 150 bis 200 Millionen Dollar am Iran-Krieg.

Experte: Russland verdient täglich 150 bis 200 Millionen Dollar am Iran-Krieg
Experte: Russland verdient täglich 150 bis 200 Millionen Dollar am Iran-Krieg

Wenig Hilfe für Russlands Verbündete

Nach Angaben von TSN.ua: Matthew Bryza, einst Direktor für Europa und Eurasien im US-amerikanischen Nationalen Sicherheitsrat, hat sich kritisch über die mangelnde Unterstützung geäußert, die Russland seinen Partnern zukommen lässt. Er nannte dabei konkret Nicolas Maduro in Venezuela, Baschar al-Assad in Syrien und den Iran. Trotz langjähriger Zusammenarbeit sei kaum erkennbar, dass Moskau sich wirklich für diese Länder einsetze.

Krieg im Iran bringt Russland Milliardeneinnahmen

Gleichzeitig profitiere Russland finanziell enorm vom Konflikt im Iran: Täglich fließen laut Bryza zusätzliche 150 bis 200 Millionen Dollar in die russischen Kassen – allein durch die gestiegenen Ölpreise. Der Experte betonte:

„Kein anderes Land dürfte derzeit wirtschaftlich so sehr vom Iran-Krieg profitieren wie Russland.“
Allerdings warnte er davor, diese kurzfristigen Gewinne zu überschätzen. Langfristig sei keineswegs sicher, dass sich der Krieg für Russland auszahle.

Bryza zweifelt daran, dass Russland am Ende wirtschaftlich als Gewinner dastehen wird:

„Es ist keineswegs ausgemacht, dass Russland am Ende wirtschaftlich von diesem Iran-Krieg profitiert.“
Er erklärte, Moskau beschränke sich derzeit wohl auf die Weitergabe von Geheimdienstinformationen, ohne weitergehende Schritte zu unternehmen.
„Ich glaube nicht, dass Russland derzeit mehr tut, als Aufklärungsdaten zu liefern“
, so Bryza weiter.

Seine Aussagen verdeutlichen die schwierige Lage, in der sich Russlands Verbündete befinden. Gleichzeitig stellen sie infrage, ob die wirtschaftlichen Vorteile aus den anhaltenden Konflikten in der Region wirklich so eindeutig sind, wie es auf den ersten Blick scheint. Zwar mag Russland kurzfristig von den hohen Ölpreisen profitieren, doch seine strategische Position und die Unterstützung für seine Partner könnten gefährdet sein, wenn keine aktiven Schritte zur Stabilisierung dieser Beziehungen unternommen werden. Diese Entwicklung könnte die geopolitische Stabilität in der Region beeinflussen und die künftigen Beziehungen zwischen Russland und seinen Partnern belasten.


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