Russland hat einen ukrainischen Wissenschaftler auf der Krim verhaftet: Worin wird der Biologe beschuldigt.

Russland hat einen ukrainischen Wissenschaftler auf der Krim verhaftet: Worin wird der Biologe beschuldigt
Russland hat einen ukrainischen Wissenschaftler auf der Krim verhaftet: Worin wird der Biologe beschuldigt

Skandal über die Festnahme eines ukrainischen Wissenschaftlers in Russland

Nach Angaben von inkorr.com: In der Ukraine ist ein großer Skandal wegen der Festnahme eines ukrainischen Wissenschaftlers ausgebrochen, den der Kreml des Sabotage am russischen industriellen Krillfang in der Antarktis beschuldigt. Dies berichtete das Medium The Guardian.

Der 70-jährige Biologe Leonid Pschenny, ein Spezialist für die Antarktis, wurde bei der Vorbereitung auf eine Konferenz in der besetzten Krim festgenommen. Ihm wird Landesverrat vorgeworfen.

In dem Dokument beschreiben russische Sicherheitskräfte den Wissenschaftler als 'Staatsbürger der Russischen Föderation', der 'auf die Seite des Feindes gewechselt ist'.

Pschenny wird verdächtigt, den russischen Krillfang aufgrund von Initiativen der Ukraine zur Einschränkung dieser Tätigkeit untergraben zu haben. Australien und Großbritannien haben bereits zu seiner bedingungslosen Freilassung aufgerufen.

Reaktion auf die Festnahme

Der ukrainische Botschafter in Australien, Wasilij Miroshnichenko, bezeichnete die Festnahme von Pschenny als unbegründet und gefälscht. Der Diplomat bestätigte, dass die Botschaft Unterschriften aus anderen Ländern für die Forderung nach sofortiger Freilassung des ukrainischen Wissenschaftlers sammelt.

Er ist Wissenschaftler, kein Politiker. Dies sind erfundene Anschuldigungen, seine Festnahme ist unbegründet.

Darüber hinaus hat ein südlicher Militärgerichtshof in Rostow am Don zuvor 15 ukrainische Soldaten aus dem Bataillon 'Aidar' zu langen Haftstrafen verurteilt.

Somit wurde die Festnahme des ukrainischen Biologen Leonid Pschenny zur Ursache eines diplomatischen Konflikts, in dem Australien, Großbritannien und die Ukraine aktiv teilnehmen und zur sofortigen Freilassung aufrufen. Diese Situation unterstreicht erneut die angespannten Beziehungen zwischen der Ukraine und Russland.


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