Krieg gegen Ukraine: Russland setzt Angriffe auf Kiew nun zu Stoßzeiten – morgens, mittags und abends.

Krieg gegen Ukraine: Russland setzt Angriffe auf Kiew nun zu Stoßzeiten – morgens, mittags und abends
Krieg gegen Ukraine: Russland setzt Angriffe auf Kiew nun zu Stoßzeiten – morgens, mittags und abends

Neue russische Taktik bei Luftangriffen auf Kiew

Nach Angaben von TSN.ua: Russland hat seine Strategie für Luftangriffe auf die ukrainische Hauptstadt Kiew geändert. Die Attacken erfolgen jetzt morgens, mittags und abends – also genau dann, wenn besonders viele Menschen unterwegs sind. Die Folge: Der Alltag in der Stadt wird lahmgelegt, die Wirtschaft leidet massiv. In den letzten zwei Tagen griffen russische Einheiten Kiew vor allem am Morgen an, was bei den Bewohnern der Metropole große Besorgnis auslöst.

Kinder müssen wegen der feindlichen Angriffe immer wieder in Kellern ausharren – das gefährdet ihre psychische und körperliche Gesundheit. Der Zusammenbruch des täglichen Lebens wird zusätzlich durch die Unterbrechung der Verkehrsverbindungen zwischen dem linken und rechten Ufer der Stadt verstärkt. So fährt etwa die Metro nicht mehr, was die Menschen in ihrer Bewegungsfreiheit enorm einschränkt, während sie versuchen, den Gefahren zu entkommen.

Experteneinschätzung

Der Militärexperte Ihor Romanenko, ein pensionierter Generalleutnant und ehemaliger stellvertretender Generalstabschef (2006–2010), erklärt: 'Die morgendlichen und nachmittäglichen Drohnenangriffe auf Kiew belegen eine veränderte Taktik des Gegners.'

Romanenko betont zudem: 'Das Ziel dieser Attacken ist es, die Bevölkerung psychisch zu zermürben.' Die Russen setzen vermehrt auf Drohnenangriffe, weil ihnen die Mittel für großflächige Raketenangriffe fehlen. Dies zeige, dass die jüngsten Angriffe auf Kiew gezielt gegen einzelne Stadtteile gerichtet waren.

Bei den jüngsten Angriffen wurde eine russische Drohne im Zentrum von Kiew abgeschossen. Ihor Romanenko merkt an: 'Dieses Angriffsmittel flog bis ins absolute Zentrum Kiews' – ein mögliches Zeichen für eine demonstrative Machtdemonstration des Aggressors. Die Russen versuchen, die Einwohner Kiews moralisch zu erschöpfen. Das spiegelt ihr strategisches Ziel wider: das Leben in der Hauptstadt und ihre Wirtschaft lahmzulegen.

Die veränderte Taktik der russischen Luftangriffe auf Kiew hat schwerwiegende Folgen für die Stadt. Sie zwingt die Menschen, ständig Schutz zu suchen, und führt zum Stillstand wichtiger Verkehrsverbindungen. Behörden und Experten rufen zur Vorsicht auf und mahnen, sich auf neue Bedrohungen einzustellen.

Diese Anpassung der russischen Militärs an die Kriegsbedingungen zeigt, dass sie den psychologischen Druck auf die Bevölkerung fortsetzen wollen. Sie unterstreicht, wie wichtig die Vorbereitung der Zivilbevölkerung und der staatlichen Strukturen auf neue Sicherheitsherausforderungen ist. Gleichzeitig bergen Angriffe auf zivile Einrichtungen die Gefahr einer weiteren Eskalation des Konflikts – eine Entwicklung, die internationale Reaktionen und verstärkte Unterstützung für die Ukraine im Kampf um Sicherheit und Stabilität erfordert.


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