Zivilisten in Cherson getroffen: Russischer Angriff auf Kleinbus fordert zehn Verletzte.
Wiederholte Angriffe auf öffentlichen Nahverkehr
Nach Angaben von TSN.ua: Russische Truppen griffen am 11. März einen Kleinbus in Cherson an. Bei diesem Anschlag wurden zehn Zivilisten verletzt, darunter ein Jugendlicher. Bereits am selben Mittag zerstörte ein weiterer gezielter Beschuss durch die russischen Invasoren im Dniprowski-Bezirk von Cherson vollständig ein solches Fahrzeug.
Zu den Opfern des ersten Angriffs zählten:
- Frauen im Alter von 49, 64, 58, 37, 45 und 57 Jahren;
- Männer im Alter von 41, 48 und 60 Jahren.
Mindestens eine der Verletzten schwebt in einem lebensbedrohlichen Zustand. Es handelt sich nicht um einen Einzelfall: Bereits am 21. Februar hatten russische Besatzer einen Kleinbus angegriffen und dabei den 71-jährigen Fahrer sowie zwei Frauen verletzt.
Allgegenwärtige Gefahr für die Zivilbevölkerung
Die Bedrohung für die Bevölkerung in Cherson ist vielfältig. So wurden im März auf der Kostja Gordijenko-Straße Antipersonenminen entdeckt, die eine permanente Gefahr darstellen. Der Gouverneur der Region, Oleksandr Prokudin, kommentierte die Angriffe auf den Verkehr scharf:
„Sie sahen genau, wen sie ins Visier nahmen, und schlugen bewusst zu.“ - Oleksandr Prokudin
Diese Vorfälle unterstreichen die anhaltende Gefahr für die Bewohner der Region im anhaltenden Konflikt.
Die gezielten Attacken auf zivile Transportmittel deuten auf eine weitere Eskalation der Gewalt in einem Gebiet hin, dessen Einwohner ständig in Lebensgefahr schweben. Die Verlegung von Landminen verschärft die ohnehin prekäre Sicherheitslage für die Zivilbevölkerung zusätzlich. Solche Ereignisse machen die dringende Notwendigkeit internationaler Aufmerksamkeit für den Schutz von Zivilisten in Kriegsgebieten und die Einhaltung des humanitären Völkerrechts deutlich.
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