Russische Drohnen treffen Zivilisten in Saporischschja.
Neuer Angriff auf die Stadt
Nach Angaben von UATV: Die russische Armee hat die Stadt Saporischschja am 20. Februar erneut mit Kampfdrohnen angegriffen. Der Angriff richtete sich gegen zivile Ziele: Mehrfamilienhäuser und Autos wurden beschädigt. Besondere Besorgnis rief ein Einschlag in der Nähe einer Schule hervor, der die Anwohner in Alarmbereitschaft versetzte. Solche Angriffe auf Wohngebiete sind ein wiederkehrendes Merkmal des Krieges in der Region.
In dem Dorf Kamyschewacha traf eine gelenkte Fliegerbombe ein Wohnhaus. Bei diesem gezielten Beschuss wurden zwei Zivilisten verletzt: eine 22-jährige Frau und ein 27-jähriger Mann. Beide Opfer wurden ins Krankenhaus gebracht und werden medizinisch versorgt.
Stellungnahme des Bürgermeisters
„In einem Stadtteil von Saporischschja brennt ein Auto. Das sind die ersten sichtbaren Folgen des feindlichen Angriffs auf die Stadt.“ - Iwan Fedorow
Dieser Vorfall unterstreicht die wachsende Gefahr für die Zivilbevölkerung und die eskalierende Bedrohungslage in der gesamten Oblast. Die fortgesetzten Attacken auf eindeutig zivile Infrastruktur wie Wohnhäuser und Schulen verletzen das Völkerrecht und verschärfen die humanitäre Krise. Angesichts der anhaltenden Raketen- und Drohnenangriffe ruft die Stadtverwaltung die Bevölkerung zur ständigen Vorsicht und zur Bereitschaft für Luftalarm auf.
Lesen Sie auch
- Tödlicher Drohnenangriff auf Kleinbus in Saporischschja: Zwei Tote, darunter ein verletztes Kind
- Extremhitze in Winnyzja: Schienenverformung legt Straßenbahn lahm – so gelang die Reparatur
- Warnung für Lwiw: Temperaturen bis 37°C und extreme Brandgefahr
- Tödliche Schüsse in Stade: Fünf Tote, zwei Festnahmen durch die Polizei
- Monaco: Schwerer Vorfall mit drei Verletzten – Minderjähriger schwebt in Lebensgefahr
- Blitzeinschlag in Wolhynien: Sieben Verletzte, darunter vier Kinder

