Russische Truppen besetzen Dorf Sopytsch in der Oblast Sumy – Bewohner nach Russland deportiert.
Besetzung des Dorfes Sopytsch
Nach Angaben von TSN.ua: Russische Einheiten haben das Dorf Sopytsch in der nordöstlichen ukrainischen Oblast Sumy unter ihre Kontrolle gebracht. Dabei wurden die verbliebenen Bewohner gewaltsam nach Russland verbracht. Laut der Analystengruppe DeepState erfolgte die Besetzung am 7. März. In dem Ort, der in den letzten Jahren noch etwa 300 Einwohner zählte, hatten sich zuvor 19 Menschen geweigert, zu evakuieren. Diese Personen befinden sich nun in der russischen Oblast Brjansk.
Angespannte Lage in der Grenzregion
Neben Sopytsch konnten sich russische Invasoren auch in den Gebieten um die Dörfer Popiwka, Wyssoke und Komariwzi vorarbeiten. Die Infiltration in Sopytsch und benachbarte Siedlungen hatte bereits im Dezember des vergangenen Jahres begonnen. Bereits im Dezember 2025 waren im Dorf Hrabowske in der Oblast Sumy etwa 50 Zivilisten entführt worden. Die Region ist seit Kriegsbeginn immer wieder Schauplatz von Grenzgefechten und Übergriffen.
„Der Feind ist bei Popiwka und Wyssoke vorgerückt, hat Komariwzi eingenommen und Sopytsch besetzt“, stellten die DeepState-Analysten fest.
Die Lage bleibt angesichts der Aktivitäten russischer Truppen äußerst angespannt. Die Okkupation von Sopytsch und die Zwangsdeportation seiner Bewohner deuten auf eine weitere Eskalation der militärischen Handlungen in der Oblast Sumy hin. Dies könnte schwerwiegende Folgen für die Sicherheit und die humanitäre Situation in der gesamten Grenzregion haben. Die dynamische Entwicklung und die Fortsetzung der russischen Militäroperationen bereiten der Zivilbevölkerung und der internationalen Gemeinschaft weiterhin große Sorge.
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