Der Russe wurde zweimal gefangen genommen: Was er über seine Motivation erzählte.
Mykola Kozlov kehrte aus der Gefangenschaft zurück
Nach Angaben von inkorr.com: Vor kurzem wurde Mykola Kozlov, einer der Besatzer, am 26. Juni dieses Jahres ausgetauscht und kehrte aus der Gefangenschaft zurück. Seine Verwandten erhielten jedoch keine Nachricht darüber, und schon bald befand er sich wieder an der Front. Nur einen Monat später, am 24. Juli, erhielt die Schwester von Olena Informationen über das Verschwinden von Mykola. Dies wurde durch das Projekt 'Unser Ausgang' bekannt, berichtet 'Glavkom'.
„Nach seiner Rückkehr in Russland bekam mein Bruder nicht einmal die Möglichkeit, mich anzurufen“, sagte Olena. Während Mykola in Gefangenschaft war, konnte man noch mit ihm kommunizieren.
In der Militär Einheit behaupten sie, dass „es keine Informationen gibt“, und im Militärkommissariat waren sie überrascht, als Olena erzählte, dass ihr Bruder ausgetauscht wurde: „Das ist inoffizielle Information“, antworteten sie ihr, als sie erfuhren, dass Mykola auf der Liste der Getauschten war.
Die Motivation der Besatzer
Ein weiterer Besatzer, Serhiy, kam aus Russland, um ein Bad für die Militärs zu bauen. Dies berichtete der Journalist Wladimir Solkin und wies darauf hin, dass russische Soldaten, die in Gefangenschaft geraten, oft den Kontakt zu Ukrainern aus Angst vermeiden.
Kürzlich gelang es dem russischen Besatzer Wladimir aus der Region Tscheljabinsk, innerhalb von weniger als einem Jahr zweimal in die Gefangenschaft der ukrainischen Streitkräfte zu geraten.
Dieser gefangene Besatzer erzählte den ukrainischen Kämpfern, dass er aus dem Wunsch heraus, zu heiraten und die russische Staatsbürgerschaft zu erhalten, in den Krieg getreten sei. Der Journalist und Blogger 'Apostol', Dmytro Karpenko, der über anderthalbtausend Interviews mit russischen Gefangenen geführt hat, merkte an, dass die Geschichte dieses Soldaten ihn beeindruckte.
Die von den ukrainischen Kämpfern erhaltenen Informationen über die Motivation der Besatzer, die in Gefangenschaft geraten, zeugen von der Komplexität der Situation im Konfliktgebiet Donbass. Die Rückkehr von Mykola Kozlov und sein weiteres Schicksal unterstreichen diese Komplexität.
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