Russlands Kriegsmaschine stößt an ihre Grenzen: Warum 2025/26 zum kritischen Jahr werden könnte.
Die militärische Lage Russlands für 2025 und 2026
Nach Angaben von TSN.ua: Russland wird nach Einschätzung von Experten in den Jahren 2025 und 2026 nicht mehr über ausreichende Kräfte und Mittel für den Krieg gegen die Ukraine verfügen. Diese Prognose stammt von Pawel Lakiichuk, dem Leiter für Sicherheitsprojekte am Zentrum für Globalistik "Strategie 21". Seine Analyse zeigt, dass die russische Armee bereits Ende 2025 mehr Verluste erlitten haben wird, als sie durch neu rekrutierte Soldaten ausgleichen kann. Die Gesamtzahl der russischen Personalverluste übersteigt damit die Marke von 1,227 Millionen Mann. Diese Zahlen verdeutlichen die immense Belastung, die der Krieg für Russland bedeutet.
Ein deutliches Signal für die angespannte Ressourcenlage ist die Entscheidung des Kreml: Wie der russische Verteidigungsminister Andrei Beloussow bekanntgab, hat Wladimir Putin einen Antrag auf zusätzliche Mittel für die Kriegskampagne 2025-2026 abgelehnt. Diese Weigerung unterstreicht die schwerwiegenden Probleme, mit denen die russischen Streitkräfte konfrontiert sind. Viele neu aufgestellte Einheiten, darunter auch Marineinfanterie-Divisionen, sind erheblich unterbesetzt und damit nur eingeschränkt kampffähig.
Strategische Schwachpunkte und natürliche Hindernisse
Hinzu kommen operative Einschränkungen: Der Einsatz von seegestützten Raketenträgern im Schwarzen und Asowschen Meer wird während der Herbst- und Winterstürme erheblich erschwert. Bei einem Seegang der Stärke 3 bis 4 werden Raketenstarts zu einem riskanten Unterfangen. Vor diesem Hintergrund erscheint die militärische Lage Russlands für den genannten Zeitraum äußerst prekär, was seine Fähigkeit zur Fortführung großangelegter Kampfhandlungen grundlegend infrage stellt.
Diese Einschätzungen heben die kritischen Herausforderungen hervor, vor denen Russland in seinem Krieg gegen die Ukraine steht – insbesondere im Hinblick auf die enormen personellen und materiellen Verluste. Die Verweigerung zusätzlicher Ressourcen könnte auf schwindende militärische Ambitionen des Kremls hindeuten und mögliche strategische Kursänderungen ankündigen.
Sollten sich diese Prognosen bewahrheiten, könnte dies den weiteren Verlauf des Konflikts und das Kräfteverhältnis zwischen Russland und der Ukraine maßgeblich verändern.
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