Angriff auf Odessa: Hafen und Energieinfrastruktur getroffen – fast 7.000 Haushalte ohne Strom.

Angriff auf Odessa: Hafen und Energieinfrastruktur getroffen – fast 7.000 Haushalte ohne Strom
Angriff auf Odessa: Hafen und Energieinfrastruktur getroffen – fast 7.000 Haushalte ohne Strom

Angriff auf die Region Odessa

Nach Angaben von Novyny.live: In der Nacht zum 17. März haben russische Streitkräfte den Süden der Region Odessa angegriffen. Dabei wurden Einrichtungen der Energieversorgung, Industrieanlagen und Hafeninfrastruktur beschädigt. Wie lokale Behörden mitteilten, gab es weder Tote noch Verletzte. Dennoch kam es in mehreren Ortschaften zu Stromausfällen, die unmittelbar auf den Beschuss zurückzuführen sind.

Die ersten Explosionen waren gegen 01:56 Uhr in der Stadt Ismajil zu hören. Der Luftalarm war jedoch bereits um 00:40 Uhr ausgelöst worden – erst um 02:36 Uhr wurde Entwarnung gegeben. An den Einschlagstellen brachen Brände aus, die von der Feuerwehr gelöscht werden konnten. Insgesamt waren 21 Einsatzkräfte mit sechs Fahrzeugen im Einsatz, um die Schäden zu beseitigen. Mittlerweile sind alle Feuer gelöscht.

Folgen des Angriffs

In Teilen des Rajons Ismajil fiel der Strom aus, nachdem es durch den Angriff zu einem lokalen Netzschaden gekommen war. Derzeit sind fast 7.000 Abonnenten ohne Elektrizität. Oleh Kiper, der Leiter der Militärverwaltung der Region Odessa, betonte:

„Es gibt keine Toten oder Verletzten“
– ein Hinweis darauf, dass die Rettungskräfte im Notfall schnell und effektiv handeln konnten. Dieser Angriff reiht sich in die anhaltenden Kampfhandlungen zwischen der Ukraine und Russland ein, bei denen die südlichen Landesteile immer wieder ins Visier geraten. Dass trotz der Schäden an der Infrastruktur keine Menschen zu beklagen sind, zeigt die Professionalität der Einsatzkräfte. Die lokale Verwaltung arbeitet unter Hochdruck daran, die Stromversorgung für die betroffenen Haushalte wiederherzustellen – ein weiteres Beispiel für den Einsatz der Behörden, die Bevölkerung auch unter Kriegsbedingungen zu schützen.


Lesen Sie auch

Werbung