Rumänien verschärft die Einreise: Ukrainische Autofahrer müssen jetzt den TÜV vorweisen.
Verschärfte Kontrollen an der Grenze
Nach Angaben von Novyny.live: Für ukrainische Autofahrer gelten an der rumänischen Grenze jetzt strengere Regeln. Ein zentraler Punkt ist der verpflichtende Nachweis einer gültigen Hauptuntersuchung (HU) für das Fahrzeug. An den Grenzübergängen zwischen der Region Odessa und Rumänien wird die Einreise verweigert, wenn dieses technische Prüfzertifikat fehlt. Die HU-Bescheinigung, die auf zertifizierten Prüfstellen ausgestellt wird, bestätigt die Verkehrssicherheit des Wagens.
Das wird für die Grenzüberquerung benötigt
Neben dem HU-Bericht sind für die Einreise nach Rumänien folgende Dokumente erforderlich:
- Biometrischer Reisepass oder ein gültiges Visum;
- Fahrzeugpapiere;
- Eine Auslandskrankenversicherung;
- Ein Nachweis über den Reisezweck;
- Für Männer zwischen 18 und 60 Jahren der Militärausweis.
Wird ein Fahrzeug geführt, das nicht auf den Fahrer zugelassen ist, ist zusätzlich eine Vollmacht des Halters vorzulegen.
Zudem ist die Einfuhr folgender Artikel nach Rumänien verboten:
- Fleisch und Fleischwaren;
- Milchprodukte;
- Honig;
- Waffen;
- Rauschmittel;
- Raubkopien;
- Haustiere ohne die erforderlichen Genehmigungen;
- Bargeld über 10.000 Euro, sofern es nicht deklariert wird.
Für den Aufenthalt im Schengen-Raum gilt die 90/180-Tage-Regel. Die mitgeführte Auslandskrankenversicherung muss eine Mindestdeckungssumme von 30.000 Euro aufweisen. Diese Regelungen sind Teil der europäischen Sicherheitsstandards und gelten unabhängig von den neuen Grenzkontrollen.
Ab dem Jahr 2026 ist für ukrainische Staatsbürger zwar die visumfreie Einreise in den Schengen-Raum vorgesehen, doch müssen auch dann alle geltenden Vorschriften eingehalten werden. Die aktuellen Maßnahmen unterstreichen, wie wichtig eine sorgfältige Reisevorbereitung jetzt ist.
Die neuen Bestimmungen Rumäniens betonen die Bedeutung der Fahrzeugsicherheit und eine verstärkte Kontrolle des Grenzverkehrs. Sie spiegeln verschärfte administrative Verfahren wider, die durch das erhöhte Aufkommen an der Grenze notwendig geworden sind und die Reiseplanung ukrainischer Bürger beeinflussen können.
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