Ryanair-Chef warnt: Treibstoffkrise in Europa könnte Flugtickets deutlich verteuern.
Explodierende Kerosinpreise und ihre Folgen
Nach Angaben von Novyny.live: Der Konflikt im Iran treibt die Preise für Treibstoff, insbesondere Kerosin, immer weiter in die Höhe. Michael O'Leary, der Vorstandsvorsitzende von Ryanair, schlägt nun Alarm: Er befürchtet ernsthafte Engpässe in der Treibstoffversorgung, die bis Mai 2024 eintreten könnten. Laut O'Leary besteht ein reales Risiko, dass zwischen 10 und 25 Prozent der Kerosinlieferungen in den Monaten Mai und Juni gefährdet sind. Dies hätte weitreichende Konsequenzen für die gesamte Luftfahrtbranche in Europa.
Die Prognosen deuten darauf hin, dass die Gefahr von Versorgungsunterbrechungen speziell im späten Frühjahr am größten ist. Ryanair hat bereits auf die drohende Krise reagiert und Flüge zu den portugiesischen Azoren gestrichen. Diese Entscheidung betrifft mindestens 400.000 Passagiere, die dieses beliebte Reiseziel ansteuerten. Die unsichere Lage bei den Treibstoffpreisen und die möglichen Lieferprobleme werden sich voraussichtlich in den kommenden Monaten auf die Ticketpreise von Ryanair auswirken, was viele Reisende verunsichert.
Steigende Ticketpreise zeichnen sich ab
Wann müssen Fluggäste mit höheren Preisen rechnen? Aufgrund der drohenden Kerosinknappheit und der gestiegenen Rohstoffkosten könnten die Ticketpreise vor allem in den Monaten Mai und Juni spürbar anziehen. Die Airline sucht derzeit nach Lösungen, um die Situation zu entschärfen, doch das Risiko bleibt hoch. Die zunehmenden Kosten für Flugbenzin und die ungewisse Versorgungslage könnten den gesamten europäischen Luftverkehrsmarkt durcheinanderbringen, besonders Billigflieger wie Ryanair treffen die Entwicklungen hart.
Sollte die Menge des verfügbaren Treibstoffs knapper werden, sehen sich die Gesellschaften gezwungen, die Preise nach oben anzupassen, was wiederum die Nachfrage nach Flugreisen dämpfen könnte. Für Urlauber bedeutet dies, dass sie ihre Reisen möglicherweise deutlich früher buchen sollten, um den erwarteten Preissprüngen in der Hauptsaison zu entgehen. Die derzeitige Situation birgt also nicht nur operative Risiken für die Airlines, sondern auch finanzielle für die Passagiere.
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