Geplanter Anschlag in Charkow vereitelt: Ukrainischer Sicherheitsdienst fasst FSB-Agenten mit Sprengstoff.
Festnahme eines FSB-Agenten in der Ukraine
Nach Angaben von Espreso.tv: Die Sicherheitsbehörde der Ukraine hat einen vom russischen Geheimdienst FSB angeworbenen Agenten gefasst. Er stand kurz davor, in Charkow einen Terroranschlag zu verüben, für den er selbst gebaute Bomben vorbereitet hatte. Der Festgenommene ist ein arbeitsloser Mann aus der Region Kirowohrad. Aus Russland erhielt er die genauen Anleitungen zur Herstellung von zwei Sprengsätzen, die auf insgesamt 12 Kilogramm Sprengstoff basieren sollten.
Die fertigen Bomben wollte der Täter im Zentrum von Charkow platzieren. Zum Zeitpunkt seiner Festnahme befand er sich in einer Videoverbindung mit einem russischen Geheimdienstmitarbeiter – ein klares Zeichen für seine aktive Zusammenarbeit mit ausländischen Agenten. Bei anschließenden Durchsuchungen beschlagnahmten die Ermittler über 12 Kilogramm explosives Material sowie mehrere Mobiltelefone.
Rechtliche Konsequenzen
Die Ermittler des Sicherheitsdienstes haben dem Festgenommenen einen Tatverdacht nach Artikel 14, Teil 1, und Artikel 258, Teil 2 des ukrainischen Strafgesetzbuches eröffnet. Der Verdächtige sitzt nun in Untersuchungshaft ohne Möglichkeit auf Kaution. Ihm drohen bis zu 12 Jahre Haft sowie die Einziehung seines Eigentums. Bereits im März hatte der ukrainische Sicherheitsdienst in Kropywnyzkyj einen weiteren FSB-Agenten festgenommen, dem sogar eine lebenslange Haftstrafe bevorsteht.
Diese Festnahme reiht sich in die kontinuierlichen Bemühungen der ukrainischen Strafverfolgungsbehörden ein, Bedrohungen durch russische Geheimdienste zu neutralisieren. Der Fall zeigt auch, wie wichtig die Zusammenarbeit zwischen dem Sicherheitsdienst und internationalen Partnern im Kampf gegen Terrorismus und Extremismus ist. Die Sicherheitslage in der Ukraine bleibt angespannt, und Vorfälle wie dieser belegen die anhaltende Aktivität feindlicher Agenten im Land.
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