Xi Jinping und Starmer in Peking: Appell für globale Friedensbemühungen.

Xi Jinping und Starmer in Peking: Appell für globale Friedensbemühungen
Xi Jinping und Starmer in Peking: Appell für globale Friedensbemühungen

Gespräch zwischen Xi Jinping und Keir Starmer

Nach Angaben von TSN.ua: Bei einem Treffen in Peking mit dem neuen britischen Premierminister Keir Starmer betonte Chinas Staatschef Xi Jinping die Bedeutung des Weltfriedens. Xi bekräftigte den friedlichen Entwicklungsweg seines Landes: China habe noch nie einen Krieg begonnen oder auch nur einen Zentimeter fremdes Territorium besetzt. Als Grundlage für stabile und dauerhafte Beziehungen zwischen Staaten nannte er gegenseitiges Vertrauen. Die Begegnung zeigt den Willen Pekings, trotz globaler Spannungen den Dialog mit westlichen Partnern zu pflegen.

Der chinesische Präsident forderte zudem, dass China und Großbritannien ihren Dialog und ihre Zusammenarbeit vertiefen sollten, um Frieden und Stabilität in der Welt zu wahren. Parallel dazu äußerte sich Chinas Verteidigungsminister Dong Jun und bekundete den Willen zur verstärkten Koordination mit Russland. Beide Länder müssten gemeinsam ihr Potenzial ausbauen, um verschiedenen Risiken und Herausforderungen zu begegnen.

Internationale Kooperation und Chinas Rolle

Vor diesem Hintergrund richtete der finnische Premierminister Petteri Orpo einen Appell an Xi Jinping: Er solle Einfluss auf Wladimir Putin nehmen, da nur der chinesische Führer in der Lage sei, den Krieg in der Ukraine zu beenden. Diese Äußerung unterstreicht die Erwartungen an Peking, in globalen Konflikten eine vermittelnde Rolle zu übernehmen.

Das Treffen zwischen Xi und Starmer signalisiert das Bestreben Chinas, seine internationalen Verbindungen – insbesondere zu Großbritannien – auszubauen. Die gleichzeitige Betonung der Partnerschaft mit Russland verweist jedoch auf die fortbestehende strategische Allianz zwischen Moskau und Peking, die die internationalen Beziehungen, etwa im Ukraine-Konflikt, maßgeblich prägt. Die Bitte aus Helsinki macht deutlich, dass die Weltgemeinschaft auf eine aktivere chinesische Diplomatie hofft.


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