Die UOC-MP bestreitet die Existenz einer geheimen Schule in der Goloseevsky-Wüste.

Die UOC-MP bestreitet die Existenz einer geheimen Schule in der Goloseevsky-Wüste
Die UOC-MP bestreitet die Existenz einer geheimen Schule in der Goloseevsky-Wüste

Nach Angaben von ТСН: In der Ukrainischen Orthodoxen Kirche des Moskauer Patriarchats bestätigten sie, dass ihnen nichts über die Existenz einer illegalen Bildungseinrichtung auf dem Gebiet der Kiewer "Goloseevsky-Wüste" bekannt ist.

Diese Informationen wurden von Metropolit Kliment, dem Leiter der Synodalen Informations- und Bildungsabteilung der UOC-MP, in einem Interview für "Suspilne" geäußert.

Ein Vertreter der Kirche bemerkte, dass die religiöse Organisation keine Entscheidung über die Eröffnung einer Schule getroffen hat und die Einrichtung keine offizielle Registrierung hat. Er betonte auch, dass an dem Kloster nur die Kiewer Theologische Akademie funktioniert.

Bei der Kommentierung eines Video-Ermittlungsberichtes, der mit einer versteckten Kamera aufgenommen wurde, stellte Kliment deren Authentizität in Frage.

„Es ist unmöglich zu verstehen, worum es konkret geht. Wo genau die Räumlichkeiten waren und mit wem direkt gesprochen wurde, ist ebenfalls unklar. Man sah Kinder hineingehen. Vielleicht sind sie einfach gekommen. Täglich besuchen Tausende von Menschen das Kloster,”
sagte er.

Was über die Ermittlungen im Goloseevsky-Kloster bekannt ist

Journalisten des Projekts "Slidstvo.Info" veröffentlichten zuvor eine Untersuchung, in der es um die Arbeit einer geheimen Schule im Heilig-Pokrovsky-Kloster in der Goloseevsky-Wüste geht. Laut den Journalisten werden dort mehr als 60 Kinder unterrichtet, die im Geiste des "russischen Friedens" erzogen werden, dabei wird "slawische Sprache" und sowjetische Lieder unterrichtet. Die Direktorin der Einrichtung beschreibt den Unterricht als "Familienclub".

Die Schüler sind formal an anderen Bildungseinrichtungen registriert – einem privaten Lyzeum in der Region Kiew und einer Schule in Konstantinowka in der Region Donezk, was der Bildungseinrichtung ermöglichte, Überprüfungen zu vermeiden.

In diesem Fall haben bereits das Ministerium für Bildung und Wissenschaft sowie der Sicherheitsdienst der Ukraine aufmerksam gemacht. Die Strafverfolgungsbehörden haben versprochen, die Aktivitäten sowohl des "Clubs" als auch der Bildungseinrichtungen, an denen die Kinder fiktiv angemeldet sind, zu überprüfen. Die Bildungsbeauftragte betonte das Vorhandensein massiver Verstöße gegen die Rechte von Kindern und Hinweise auf Betrug.

Dieser Vorfall hat erhebliches gesellschaftliches Aufsehen erregt und ist eine weitere Bestätigung für das Problem illegitimer Bildungsstrukturen in der Ukraine. Es wird erwartet, dass die weiteren Schritte der verantwortlichen Stellen die Kontrolle über solche Einrichtungen und den Schutz der Rechte von Kindern gewährleisten.


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