Die USA erlauben der Ukraine Angriffe auf russische Ölraffinerien: Was ändert sich?.
02.10.2025
934
Journalist
Schostal Oleksandr
02.10.2025
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Trump trifft Entscheidung zur Unterstützung der Ukraine
Die Verwaltung des US-Präsidenten Donald Trump hat beschlossen, der Ukraine zusätzliche Geheimdienstinformationen zur Durchführung von Raketenangriffen tief im russischen Territorium zur Verfügung zu stellen. Dies berichtet das Wall Street Journal unter Berufung auf amerikanische Beamte.Die Genehmigung wurde ungefähr zu dem Zeitpunkt erteilt, als Trump sich scharf zu Wladimir Putin äußerte und in sozialen Medien versicherte, dass die Ukraine alle Chancen habe, die besetzten Gebiete zurückzugewinnen. Washington hat auch die NATO aufgefordert, Kiew ähnliche Unterstützung zu gewähren.„Zum ersten Mal wird die Trump-Administration ukrainische Angriffe mit Langstreckenraketen auf Energieanlagen auf dem Territorium Russlands unterstützen. Durch den Austausch von Geheimdienstinformationen wird die Ukraine in der Lage sein, Ölraffinerien, Pipelines, Kraftwerke und andere weit hinter der Frontlinie gelegene Objekte effektiver zu treffen. Ziel ist es, den Kreml von Ressourcen zu befreien, um den Krieg fortzusetzen.“Darüber hinaus prüfen die USA die Möglichkeit, der Ukraine Tomahawk-Kreuzeraketen, Barracuda und andere Raketen mit einer Reichweite von bis zu 800 Kilometern sowie Typen „Boden-Boden“ und „Boden-Luft“ zur Verfügung zu stellen. Eine endgültige Entscheidung über die Lieferung dieser Waffen ist jedoch noch nicht getroffen worden, betonten die Quellen des Blattes.
„Geheimdienstinformationen in Kombination mit leistungsstärkeren Waffen können erheblich mehr Schaden an der Energieinfrastruktur verursachen als frühere ukrainische Angriffe auf russisches Territorium. Laut einem Beamten erwarten amerikanische Vertreter schriftliche Anweisungen vom Weißen Haus, um mit der Bereitstellung der erforderlichen Informationen zu beginnen.“Zwei Quellen von Reuters bestätigten unabhängig, dass die USA der Ukraine Geheimdienstinformationen über wichtige Objekte der Energieinfrastruktur auf dem Territorium Russlands zur Verfügung stellen werden.Bislang hat Moskau auf diese Informationen nicht offiziell reagiert. Der ständige Vertreter Russlands bei den Vereinten Nationen, Wassili Nebensja, erklärte am 1. Oktober, dass Moskau eine Antwort finden werde, falls Washington beschließt, Kiew Tomahawk-Raketen zu übergeben.Angesichts dieser Ereignisse unterstreichen die neuen Schritte der Trump-Administration einen Wandel in Washingtons Ansatz zur Unterstützung der Ukraine im Kampf gegen Russland. Ein vertiefter Austausch von Geheimdienstinformationen und die mögliche Lieferung von Langstreckenwaffen könnten einen erheblichen Einfluss auf den Verlauf der Kämpfe in der Region haben. Wie Moskau auf diese Initiative reagieren wird, wird die Zeit zeigen, aber bereits jetzt wird deutlich, dass die Umsetzung dieser Pläne das Machtgleichgewicht erheblich verändern könnte.
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