Die USA verlangen von der Ukraine, das Donbass aufzugeben: Kiew lehnt ab.

Die USA verlangen von der Ukraine, das Donbass aufzugeben: Kiew lehnt ab
Die USA verlangen von der Ukraine, das Donbass aufzugeben: Kiew lehnt ab

Nach Angaben von ТСН: Vertreter der USA bestehen bei den Verhandlungen in Berlin weiterhin darauf, dass die Ukraine zustimmt, Zugeständnisse bezüglich der nicht besetzten Gebiete in den Donetsk und Luhansk Regionen im Austausch für die Möglichkeit von Friedensverhandlungen mit Russland zu machen.

Laut einem Gesprächspartner der Nachrichtenagentur AFP lehnt Kiew es ab, die Anforderungen Washingtons zur Abziehung der Truppen von bestimmten Gebieten im Donbass zu erfüllen, die nach dem Einmarsch im Februar 2022 weiterhin unter Kontrolle der Ukraine stehen.

Der Beamte betonte, dass der russische Führer Wladimir Putin "Territorium will", während die USA von der Ukraine "Abzüge" ihrer Einheiten aus diesen Regionen verlangen, was Kiew nicht bereit ist zu tun.

"Es ist etwas erstaunlich, dass die Amerikaner eine Position einnehmen, die der der Russen entspricht", fügte der Beamte hinzu.

BILD bestätigt ebenfalls, dass die amerikanische Delegation in Berlin auf Zugeständnissen seitens der Ukraine bezüglich des Donbass besteht. Vertreter von Donald Trump – Steve Witkoff und Jared Kushner – betonen erneut die Weigerung der Ukraine, die Kontrolle über diese Gebiete abzugeben. Für Präsident Wolodymyr Selenskyj bleibt dieses Thema jedoch eine "rote Linie".

Perspektiven des Dialogs

In Berlin gibt es Signale, dass einige Vorschläge Kiews eine Grundlage für den Dialog werden könnten. Der Außenminister Deutschlands, Johan Wadeful, kommentierte Selenskyjs Aussagen über die mögliche Bereitschaft, auf das Streben nach NATO-Mitgliedschaft zu verzichten.

"Wenn dies Vorschläge aus der Ukraine sind, kann Russland diese Position annehmen. Aber wir werden alles tun, um sicherzustellen, dass die Ukraine die bestmögliche Verhandlungsposition erreichen kann", betonte er.

Wir erinnern daran, dass in BILD berichtet wird, dass die Ukraine auf einen gefährlichen Kompromiss verzichtet hat, der von den USA und Russland vorgeschlagen wurde. Wolodymyr Selenskyj lehnte es ab, über den einseitigen Abzug der ukrainischen Armee aus der Donetsk-Region zu diskutieren. Kiew ist bereit, verschiedene Kompromisse einzugehen, jedoch gibt es "rote Linien".

Trotz dessen gibt es eine reale Chance auf Frieden in der Ukraine, der bereits bis Weihnachten umgesetzt werden könnte. Das deutsche Boulevardblatt weist darauf hin, dass das erste Hoffnungssignal der Besuch der Sondervertreter des US-Präsidenten Donald Trump in Berlin ist.

Die Ereignisse in Berlin unterstreichen die Komplexität des Verhandlungsprozesses, und die Positionen der Parteien hindern weiterhin den Fortschritt zu einer friedlichen Regelung. Dennoch lassen weiche Signale bezüglich möglicher Kompromisse aus Kiew und Budapest den Raum für einen Dialog offen, der Grundlage für eine neue Phase der Beziehungen sein und die Spannungen in der Region verringern könnte.


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