Putins Kriegsmaschinerie unter Druck: Wie die USA über Verbündete wie Venezuela und Iran eingreifen.

Putins Kriegsmaschinerie unter Druck: Wie die USA über Verbündete wie Venezuela und Iran eingreifen
Putins Kriegsmaschinerie unter Druck: Wie die USA über Verbündete wie Venezuela und Iran eingreifen

Die Achillesferse der russischen Kriegsführung

Nach Angaben von TSN.ua: Die USA verstärken ihren Druck auf Russland, indem sie dessen wichtigste Verbündete ins Visier nehmen. Ziel dieser Strategie ist es, den Kreml durch die Isolation seiner Partner wie Venezuela und Iran zum Einlenken im Ukraine-Krieg zu bewegen. Der frühere US-Präsident Donald Trump kündigte für das Jahr 2025 bereits 'sehr ernste Konsequenzen' an. Morgan Murphy, der 2025 als Senior Advisor des US-Sondergesandten für die Ukraine fungierte, betonte, dass dieser Druck die Kalkulationen von Präsident Wladimir Putin grundlegend verändern müsse.

Die Logistik des Krieges abschneiden

General Bruce Carlson verdeutlicht, dass die Trump-Administration ihren Fokus darauf legt, Russland über dessen äußere Partner unter Druck zu setzen. In jeder militärischen Kampagne sei es strategisch entscheidend, nicht nur Kommandozentren anzugreifen, sondern auch Nachschublinien und Logistik zu unterbrechen. Diese Taktik ist besonders wirksam, da der russische Kriegsapparat kritisch von externen Zulieferern abhängt – etwa vom Iran, der Angriffsdrohnen liefert.

Als Reaktion auf diese Maßnahmen erklärte der russische Außenminister Sergej Lawrow, die Kontakte mit Europäern bezüglich der Ukraine böten nichts Neues. Unterdessen sind die russischen Einnahmen aus dem Öl- und Gasexport auf ein nie dagewesenes Tief gefallen. Wie Kerry Phillippetti anmerkte, kann Frieden in der Ukraine nur erreicht werden, wenn Russland mit realen Konsequenzen konfrontiert wird. Die wirtschaftliche Schwächung Moskaus wird somit zu einem zentralen Hebel der westlichen Politik.

'Trump zielt systematisch auf die finanziellen und logistischen Systeme ab, die den Krieg des Diktators Putin am Laufen halten.' Richard Newton

Morgan Murphy fügte hinzu, dass die Entscheidungen, vor denen Russland nun stehe, den weiteren Verlauf der Ereignisse maßgeblich beeinflussen könnten.

Die aktuelle Lage unterstreicht die immense Bedeutung internationaler Allianzen und wirtschaftlichen Drucks in modernen Konflikten. Die US-Administration sucht nach Wegen, Russland durch die Beschneidung seiner Ressourcen und den Druck auf Kreml-Verbündete in die Enge zu treiben. Angesichts sinkender Energieexporteinnahmen könnte die Fähigkeit Moskaus, den Krieg fortzusetzen, deutlich schwinden – vorausgesetzt, der Westen hält an seiner Politik der Isolation und Sanktionen fest.


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