Trump drängt auf die Ukraine: Warum der US-Plan für den Donbass als giftige Pille bezeichnet wird.
Nach Angaben von ТСН: Die Regierung von Donald Trump drängt aktiv auf Kiew und fordert territoriale Zugeständnisse, insbesondere in Bezug auf den Donbass, den der Kreml seit mehreren Jahren zu erobern versucht. Washington schlägt vor, einen Teil des ukrainischen Territoriums 'zum Wohle des Friedens' abzutreten.
'Besessenheit' von Witkoff
Laut Informationen des Magazins wurde Steve Witkoff, Trumps Sondergesandter, der in diesem Jahr sechsmal mit Putin zusammentraf, zum Lobbyisten der Idee eines 'Landtausches'.
'Witkoff war 'besessen' von der Idee, dass, wenn Kiew nur den restlichen 25 % des östlichen Teils der Region Donezk, die unter seiner Kontrolle steht, an Moskau abgeben würde, ein gerechter Frieden erreicht werden könnte und ein längerer, destruktiverer Krieg vermieden werden könnte',- berichteten hochrangige ukrainische Beamte den Journalisten. Trump unterstützt diese Idee und behauptet, dass die Ukraine 'keine Karten in der Hand hat' und mehr verlieren wird, wenn sie den Krieg im nächsten Jahr fortsetzt.
Der 'Festungsring'
Für die Ukraine könnte die Umsetzung dieses Plans katastrophale Folgen haben. Dies umfasst die Übergabe der sogenannten 'Festungszone' - Gebiete der Städte Pokrowsk, Konstantinowka, Druzhkivka, Kramatorsk und Slawjansk - unter russische Kontrolle. Diese Städte haben nicht nur territoriale Bedeutung, sondern sind auch entscheidende Elemente der Verteidigung, in die erhebliche Gelder für Befestigungen investiert wurden.
'Westlich der Verteidigungslinie glättet sich die Steppe, und Russland wird offene Felder und weniger dicht besiedelte Gebiete haben, durch die es vorrücken kann',- warnen Analysten. Wenn diese Städte aufgegeben werden, bietet die Ukraine dem Feind einen Weg ins Landesinnere.
Reaktion Kiews: 'giftige Pille'
Präsident Selenskyj weist solche Vorschläge entschieden zurück und charakterisiert sie als 'giftige Pille'. Er hebt hervor, dass er kein rechtliches oder moralisches Recht hat, ukrainisches Land abzutreten. Ein europäischer Botschafter, der an der Präsentation des amerikanischen Plans teilnahm, beschrieb seinen Eindruck mit einem Wort:
'eek'. Experten warnen ebenfalls, dass jede von den USA vorgeschlagene 'demilitarisierte Zone' ohne reale NATO-Truppen nur eine vorübergehende Pause vor einem neuen Angriff Russlands darstellen wird, wie es bereits nach den Minsker Vereinbarungen geschehen ist. Die amerikanischen Vorschläge für die Region Donezk berücksichtigen faktisch die Position Russlands, und Selenskyj stellte fest, dass dies definitiv nicht im Interesse der Ukraine liegt.
Die Situation im Donbass bleibt angespannt, und die Vorschläge der US-Regierung stoßen in Kiew auf Empörung. Die ukrainischen Behörden sind entschlossen, ihre territoriale Integrität zu verteidigen und haben nicht die Absicht, Kompromisse einzugehen, die die nationale Sicherheit gefährden könnten. In diesem Kontext ist es wichtig, die weiteren Entscheidungen und Handlungen sowohl der ukrainischen als auch der amerikanischen Seite zu beobachten, da dies nicht nur die Situation in der Region, sondern auch die Zukunft des gesamten Landes beeinflusst.
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