USA räumen ein: Nur jedes dritte iranische Geschoss könnte zerstört werden.

USA räumen ein: Nur jedes dritte iranische Geschoss könnte zerstört werden
USA räumen ein: Nur jedes dritte iranische Geschoss könnte zerstört werden

Aktuelles zum möglichen US-Militärschlag gegen den Iran

Nach Angaben von TSN.ua: Die Vereinigten Staaten stoßen bei der Bekämpfung iranischer Raketen an ihre Grenzen. Ein Großteil des Arsenals ist in unterirdischen Bunkern stationiert, die selbst schweren Angriffen standhalten. Nach aktuellen Einschätzungen könnten die USA bestenfalls etwa ein Drittel der iranischen Raketen und der dazugehörigen Infrastruktur sicher ausschalten. Dies wirft ernste Fragen zur Wirksamkeit militärischer Optionen gegen Teheran auf.

Massive Hindernisse: Bunker aus Granit

Ein besonders geschützter Standort ist die Anlage Yazd-Imam-Hussein, die tief in den Granit des Schirkuh-Gebirges getrieben wurde. Zwischen der Oberfläche und den tiefer gelegenen Bereichen erstreckt sich eine 440 Meter dicke ‚Todeszone‘ aus massivem Granit. Viele zentrale iranische Raketeneinrichtungen liegen mehr als 500 Meter tief, was ihre Ortung und Zerstörung extrem erschwert.

Zum Vergleich: Die stärkste bunkerbrechende Bombe der USA, die GBU-57, dringt in Granit maximal sechs bis zehn Meter ein – für eine vollständige Zerstörung der unterirdischen Infrastruktur reicht das bei Weitem nicht aus. Der Iran hat zudem bereits einen Angriff auf den US-Stützpunkt ‚Prince Sultan‘ in Saudi-Arabien durchgeführt, bei dem zehn amerikanische Soldaten verletzt wurden. Bei diesem Angriff wurde außerdem ein Aufklärungsflugzeug vom Typ E-3 Sentry AWACS zerstört.

Der Experte Timothy Lown bezeichnet den Bunker als ‚echte Bergfestung‘, gegen die selbst die schwersten Bomben machtlos seien.

Die Situation verdeutlicht, wie komplex moderne militärische Konflikte geworden sind. Herkömmliche Kriegsführung stößt hier an ihre Grenzen. Die Existenz derart massiver unterirdischer Schutzbauten stellt die Fähigkeit der USA infrage, ihre eigenen Soldaten und Verbündete in der Region zu schützen. Gleichzeitig steigt dadurch das Risiko einer weiteren Eskalation.

Da Verteidigungstechnologien ständig weiterentwickelt werden, sind die USA möglicherweise gezwungen, neue Taktiken und Waffensysteme zu entwickeln. Bisherige militärische Strategien könnten gegen derartige Bedrohungen nicht mehr ausreichen.


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