Ukrainische Spezialkräfte zerstören Iskander-Raketenwerfer und Lagerstätte auf der Krim.
Krim-Offensive: Neue Schläge gegen russische Besatzer
Nach Angaben von TSN.ua: In der Nacht zum Samstag haben Einheiten der ukrainischen Spezialoperationskräfte (SSO) einen gezielten Angriff auf Abschussvorrichtungen des taktischen Raketensystems 'Iskander' sowie auf deren Lagerort im besetzten Krimgebiet durchgeführt. Die als 'Deep Strike' bekannte Einheit der SSO war für diese Operation verantwortlich und fügte dem Feind dabei erhebliche Verluste zu.
Konkret wurde ein Iskander-Werfer nahe der Ortschaft Wyschnewe, die unter russischer Kontrolle steht, vernichtet. Zudem entdeckten und trafen die ukrainischen Kräfte ein Depot für Iskander-Raketenwerfer in der Siedlung Kurortne, ebenfalls auf der Krim gelegen. Diese Schläge unterstreichen die wachsende Reichweite und Präzision der ukrainischen Militäroperationen in der Region.
Zunehmende Kampfhandlungen im Süden
Der Angriff reiht sich in eine Serie von Aktivitäten ein, die den Druck auf die russischen Streitkräfte erhöhen. Bereits am 14. März hatten Deep-Strike-Einheiten den Seehafen 'Kawkas' in der Stadt Tschuschka attackiert, die auf der russischen Seite der Straße von Kertsch liegt. Bemerkenswert ist, dass dieser Hafen fast 300 Kilometer von der Frontlinie entfernt ist, was die enorme Einsatzdistanz der ukrainischen Verbände demonstriert.
Zur Einordnung: Schon am 14. und 15. Februar waren in der Gegend um Kertsch und am gegenüberliegenden Ufer der Meerenge Explosionen zu hören gewesen. Diese Vorfälle deuten auf eine deutliche Intensivierung der Gefechte in diesem strategisch wichtigen Gebiet hin. Die jüngsten Erfolge bestätigen, dass die ukrainischen Streitkräfte ihre Angriffe auf die russische Militärinfrastruktur fortsetzen, um die Kontrolle über die vorübergehend besetzten Gebiete zurückzugewinnen.
Die Aktionen der ukrainischen Spezialkräfte belegen eine stetig steigende Effektivität und Operationsreichweite des militärischen Potenzials der Ukraine in der Region. Die Ausschaltung zentraler Bestandteile der russischen Militärlogistik auf der Krim könnte den weiteren Verlauf des Konflikts maßgeblich beeinflussen. Gleichzeitig sendet dies ein starkes Signal an die internationale Gemeinschaft, die Unterstützung für die Ukraine im Kampf um ihre territoriale Integrität zu verstärken.
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