Bis zu 3400 Hrywnja Strafe: Diese Verstöße bei der Hundehaltung kosten Geld.

Bis zu 3400 Hrywnja Strafe: Diese Verstöße bei der Hundehaltung kosten Geld
Bis zu 3400 Hrywnja Strafe: Diese Verstöße bei der Hundehaltung kosten Geld

Pflichten für Hundehalter in der Ukraine

Nach Angaben von Novyny.live: Wer in der Ukraine einen Hund hält, trägt die Verantwortung für sein Tier. Die Gesetze schreiben verbindlich vor, wann Leinen- und Maulkorbpflicht gelten, insbesondere für bestimmte als potenziell gefährlich eingestufte Rassen. Wer dagegen verstößt, muss mit Geldbußen rechnen; im Extremfall kann das Tier sogar eingezogen werden. Diese Regelungen unterstreichen, wie wichtig die Einhaltung der Vorschriften im Umgang mit Haustieren ist.

Verordnung und Strafen im Detail

Die Liste der als gefährlich geltenden Hunderassen wurde von der ukrainischen Regierung am 10. November 2021 in der Verordnung Nr. 1164 festgelegt. Zu diesen Rassen zählen:

  • Akbash
  • Akita Inu
  • Bulldogge
  • Bullmastiff
  • Bullterrier
  • Kaukasischer Owtscharka
  • Wolfshund
  • Dobermann
  • Kangal
  • Mastiff
  • Pitbullterrier
  • Ridgeback
  • Rottweiler
  • Terrier
  • sowie Mischlinge aller genannten Rassen

Besitzer dieser Hunde müssen sich strikt an die besonderen Auflagen für Auslauf und Haltung halten.

Die Bußgelder für Verstöße gegen die Ausführungsbestimmungen liegen für Privatpersonen zwischen 170 und 340 Hrywnja, für Amtsträger zwischen 340 und 850 Hrywnja. Bei einem wiederholten Verstoß innerhalb eines Jahres erhöhen sich die Sätze: Privatpersonen zahlen dann 340 bis 510 Hrywnja, Amtsträger 510 bis 1020 Hrywnja. Besonders schwer wiegen Vergehen, bei denen Menschen zu Schaden kommen oder privates Eigentum beschädigt wird. In solchen Fällen können für Privatpersonen Strafen von 1.700 bis 3.400 Hrywnja fällig werden, für Amtsträger sogar 3.400 bis 5.100 Hrywnja.

Ein weiterer praktischer Hinweis für Hundehalter: Die Mitnahme von Hunden in Zügen der Ukrainischen Bahn (UZ) wird zum Gepäcktarif für 20 kg berechnet. Diese Information ist vor Reiseantritt wichtig. Die Einhaltung aller gesetzlichen Vorgaben dient letztlich der Sicherheit der Tiere selbst und der Allgemeinheit.

Das Ziel dieser Gesetzgebung ist es, die öffentliche Sicherheit zu gewährleisten und die Haltung potenziell gefährlicher Hunderassen zu regeln.

Die festgelegten Bußgelder und Pflichten fördern einen verantwortungsbewussten Umgang mit Hunden. Dies kann dazu beitragen, die Zahl von Vorfällen durch aggressives Verhalten von Tieren zu verringern. Gleichzeitig machen die Vorschriften den Haltern ihre Rechte und Pflichten im täglichen Umgang mit ihrem tierischen Begleiter bewusst.


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