Das Gericht in Warschau hat die Haft des Ukrainers im Fall Nord Stream verlängert.
Wladimir wurde die Haftstrafe verlängert
Nach Angaben von inkorr.com: Im Bezirksgericht Warschau fand eine Sitzung statt, bei der beschlossen wurde, die Haftstrafe des Ukrainers Wladimir um 40 Tage zu verlängern. Er wird in Deutschland verdächtigt, die Gasleitung 'Nord Stream' gesprengt zu haben. Dies berichtet 'Glavkom' unter Berufung auf RMF24.
Das Gericht prüfte den Antrag der Staatsanwaltschaft zur Verlängerung der Haft des Verdächtigen auf 100 Tage, entschied jedoch nur für 40. Über die mögliche Auslieferung nach Deutschland wird eine endgültige Entscheidung getroffen, nachdem das Gericht die von der deutschen Seite vorgelegten Dokumente geprüft hat. Dafür haben sie 100 Tage Zeit.
Vor dem Gericht versammelten sich mehrere Dutzend Menschen, die sich gegen die Festnahme des Ukrainers aussprachen und seine Freilassung forderten. Sie hatten polnische und ukrainische Fahnen sowie Banner mit Slogans zur Unterstützung des Verdächtigen dabei.
Die Anwaltskanzlei, die den Mann vertritt, sammelte ebenfalls Unterschriften zu seiner Unterstützung. Laut dem Anwalt des Ukrainers wurden über 2000 Unterschriften gesammelt.
Die Festnahme des Ukrainers
Zuvor hatte die Bundesanwaltschaft Deutschlands die Festnahme des ukrainischen Staatsbürgers Wladimir in Polen wegen des Verdachts auf Beteiligung an der Sprengung der russischen Pipelines 'Nord Stream-1' und 'Nord Stream-2' im September 2022 bekannt gegeben. Die Festnahme erfolgte am 30. September 2025 in der Nähe von Warschau auf Grundlage eines europäischen Haftbefehls, der im Juni 2024 ausgestellt wurde.
Somit bleibt der Fall von Wladimir von großem öffentlichen Interesse. Die stattgefundene Gerichtsverhandlung unterstreicht erneut die Bedeutung der zwischenstaatlichen Zusammenarbeit in Strafsachen und betont die Unterstützung, die der Verdächtige von seiner Familie und besorgten Bürgern erhält.
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