Kirche und Standesamt: Ist eine Hochzeit in der Fastenzeit möglich?.
Ein Priester erklärt die Regeln für Hochzeiten in der Fastenzeit
Nach Angaben von TSN.ua: Der Priester Oleksiy Filyuk aus der Region Ternopil hat sich zu den kirchlichen Verboten von Hochzeiten und Trauungen während der großen Fastenzeit geäußert. In dieser Zeit finden keine Trauungen statt, es sei denn, der Bischof erteilt eine besondere Genehmigung. Der Geistliche betonte jedoch, dass eine standesamtliche Eheschließung (im RАЦS) für Paare auch während des Fastens eine Option sei – vorausgesetzt, sie werde nicht mit lauten Feierlichkeiten verbunden.
'Deshalb kann und sollte man standesamtlich heiraten.' Oleksiy Filyuk
Oleksiy Filyuk fügte hinzu: 'Sie sollen ruhig zum Standesamt gehen, solange es keine großen Feste gibt.' Diese Äußerungen des Priesters zeigen den Versuch, einen Kompromiss zwischen kirchlichen Traditionen und den heutigen Bedürfnissen von Paaren zu finden. In der orthodoxen Tradition ist die Fastenzeit eine Zeit der Besinnung, in der festliche Anlässe wie Hochzeiten normalerweise pausieren.
Ein möglicher Beitrag zur demografischen Entwicklung
Vor dem Hintergrund der demografischen Krise in der Ukraine gewinnen solche Aussagen besondere Bedeutung. Sie könnten junge Paare dazu ermutigen, ihre Beziehung auch in Zeiten formal zu festigen, in denen traditionelle Riten eingeschränkt sind. Dies könnte ein wichtiger Faktor sein, um die Bevölkerungsentwicklung zu stützen und die Gründung von Familien zu fördern – ein hochaktuelles Anliegen unter den gegenwärtigen Bedingungen des Landes.
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