Odesa: Fahrpreise bleiben stabil, doch Elektroausfall sorgt für Gratisfahrten.
Stabile Preise im ÖPNV von Odessa
Nach Angaben von Novyny.live: Die Tarife für den öffentlichen Nahverkehr in Odessa werden im März 2026 nicht erhöht. Allerdings fährt ein Teil der Stadt seit Monaten kostenlos, weil der elektrische Verkehr komplett lahmgelegt ist. Die Preise für Straßenbahnen und Oberleitungsbusse sind seit dem 1. Dezember 2024 eingefroren. Doch genau diese Fahrzeuge stehen seit dem 13. Dezember 2024 still. Diese paradoxe Situation führt dazu, dass viele Einwohner derzeit keine Fahrkarte lösen müssen.
Detailierte Kosten für Einzelfahrten und Abonnements
Wie viel kostet eine Fahrt? Sollten Straßenbahnen und Trolleybusse wieder fahren, liegt der Preis bei 15 Hrywnja. In Marschrutkas (Kleinbussen) kostet eine Fahrt innerhalb der Stadt weiterhin 20 Hrywnja. Auf der Straße nach Owidiopol bis zum 6. Kilometer werden 40 Hrywnja fällig. Die Fahrt in die Stadt Pivdenne auf den Linien 67 und 68 kostet 70 Hrywnja.
Was kosten Monatskarten? Für Schüler gelten folgende Preise:
- 120 Hrywnja für eine Verkehrsart
- 160 Hrywnja für zwei Verkehrsarten
Für Studenten:
- 240 Hrywnja für eine Verkehrsart
- 340 Hrywnja für zwei Verkehrsarten
Die reguläre Monatskarte:
- 420 Hrywnja für eine Verkehrsart
- 567 Hrywnja für zwei Verkehrsarten
Die Dienstmonatskarte:
- 630 Hrywnja für eine Verkehrsart
- 756 Hrywnja für zwei Verkehrsarten
Wo wurde bereits teurer? Seit dem 10. Januar 2026 ist die Fahrt auf der Überlandstrecke 560 zwischen Bilhorod-Dnistrowskyj und Odessa von 160 auf 200 Hrywnja gestiegen. Diese Tariflage und der anhaltende Ausfall des Elektroverkehrs stellen die Odessiten, die auf Bus und Bahn angewiesen sind, vor große Herausforderungen. Die Situation zeigt, wie fragil die Verkehrsinfrastruktur in der Region ist.
Die Tarifsituation in Odessa spiegelt die komplexen Probleme wider, mit denen die Bewohner aufgrund des defekten Elektroverkehrs konfrontiert sind.
Der Ausfall der elektrischen Verkehrsmittel zwingt einen Teil der Bevölkerung, kostenlose Alternativen zu nutzen, was die städtischen Finanzen belasten kann. Gleichzeitig deuten Preiserhöhungen auf einigen Strecken auf einen generellen Trend zu teureren Fahrten in der Region hin. Dies bereitet allen Sorge, die für ihren Alltag auf öffentliche Verkehrsmittel angewiesen sind.
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