In Russland steigen die Tarife für öffentliche Dienstleistungen um ein Drittel: Wer und wie viel wird bezahlen.
Nach Angaben von inkorr.com: Die Einwohner Russlands bereiten sich auf die Erhöhung der Tarife für öffentliche Dienstleistungen vor. Laut Regierungsprognosen könnten die Preise für Wohn- und Kommunalwirtschaft in den nächsten drei Jahren um fast 30 % steigen. Dies hängt mit der Notwendigkeit zusammen, alte Netzwerke zu modernisieren, deren Finanzierung voraussichtlich durch die Bevölkerung erfolgen wird, da der Haushalt in erheblichem Maße auf militärische Bedürfnisse ausgerichtet ist, berichtet das Portal 'Glavkom'.
Prognose der Tariferhöhung
Im Zeitraum von 2026 bis 2028 ist eine Erhöhung der Tarife für die Wohn- und Kommunalwirtschaft in Russland um 27,9 % geplant. Die Änderungen werden schrittweise erfolgen: 2026 werden die Tarife um 9,9 %, 2027 um 8,7 % und 2028 um 7,1 % steigen.
Laut offiziellen Regierungsdaten werden die Tarife für Wohn- und Kommunaldienstleistungen in Russland in drei Jahren um 27,9 % steigen. 2026 wird die Erhöhung 9,9 % betragen, 2027 - 8,7 %, und 2028 - 7,1 %.
Konkret Änderungen in den Tarifen
Die Erhöhung betrifft Gas, Strom, Wärme, Wasser und Abwasser. Beispielsweise wird der Preis für Gas um 9,6 %, 9,1 % und 7 % steigen, der Preis für Strom wird um 11,3 %, 8,6 % und 9,1 % steigen, während Wärme 2026, 2027 und 2028 um 9,9 %, 9,3 % und 6,8 % teurer wird.
Die Regierung Russlands ist der Meinung, dass die Erhöhung der Tarife für öffentliche Dienstleistungen ein notwendiger Schritt zur Finanzierung der Modernisierung veralteter Netze sein wird, während die Haushaltsmittel weiterhin auf militärische Ausgaben konzentriert bleiben.
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