Lwiw nach Anschlag: 33-Jährige wegen Mordes an Polizistin angeklagt.
Festnahme nach tödlichem Anschlag
Nach Angaben von Novyny.live: Die ukrainische Justiz hat eine 33-jährige Frau aus Kostopil in der Oblast Riwne wegen eines Terroranschlags in Lwiw angeklagt. Der Vorfall in der Nacht zum 22. Februar forderte ein Todesopfer: Die 23-jährige Polizistin Wiktorija Schpylka kam ums Leben. Mehr als 20 weitere Personen wurden verletzt. Den Ermittlungen zufolge detonierten zwei ferngesteuerte Sprengsätze. Die Verdächtige soll die Explosivmittel platziert haben und anschließend mit einem Taxi geflohen sein.
Der ukrainische Innenminister Ihor Klymenko reiste umgehend nach Lwiw, um die Ermittlungen zu koordinieren. Die Staatsanwaltschaft beantragt Untersuchungshaft ohne Möglichkeit auf Kaution für die Festgenommene. Als Belohnung für die Tat soll ihr die Summe von 60.000 Hrywnja versprochen worden sein. Solche Anschläge verdeutlichen die anhaltenden Sicherheitsherausforderungen im Land.
„Die Anklage stützt sich auf objektive Beweise, die darauf hindeuten, dass die Festgenommene einen Terrorakt verübt hat, bei dem eine 23-jährige Polizistin getötet und mehr als 20 Menschen verletzt wurden“, erklärte Nasar Markiw, ein Sprecher der Strafverfolgungsbehörden.
Gesundheitszustand der Verletzten
Über den Zustand der mehr als 20 Verletzten liegen derzeit nur begrenzte Informationen vor. Die medizinischen Teams in den Krankenhäusern sind jedoch damit beschäftigt, den Opfern die notwendige Hilfe zukommen zu lassen.
Der Anschlag hat in der ukrainischen Gesellschaft große Betroffenheit ausgelöst. Die Ermittlungen dauern an, um alle Umstände der Tat und die möglichen Motive der Verdächtigen vollständig aufzuklären. In den kommenden Tagen werden voraussichtlich weitere Details zum Hergang und zur Festnahme bekannt gegeben. Die Öffentlichkeit erwartet klare Informationen über die Ursachen und Konsequenzen dieses Vorfalls.
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