Das Treffen von Trump und Selenskyj in Mar-a-Lago: Was die Führer wirklich besprechen werden.
Nach Angaben von ТСН: Im Vorfeld des wichtigen Treffens in Mar-a-Lago, das später stattfinden wird, hat der US-Präsident Donald Trump die Erwartungen gesenkt. Er ließ deutlich werden, dass die Fragen, die mit der Ukraine verbunden sind, von seiner Genehmigung abhängen, und erklärte, dass Selenskyj „nichts hat, bis ich das genehmige."
Vom „Wunschzettel der RF“ zu einem Kompromiss
Selenskyj berichtete, dass sein Friedensplan zu 90 % fertig ist, was einen bedeutenden Fortschritt im Vergleich zur vorherigen Version darstellt, die von den USA vorgeschlagen wurde.
Der erste Entwurf mit 28 Punkten wurde als „Wunschliste Russlands“ betrachtet und erhielt eine negative Reaktion von Seiten der Ukraine und ihrer Verbündeten. Die derzeitige Version mit 20 Punkten, die in Kiew entwickelt wurde, enthält einige Kompromisse. Selenskyj hat bereits ein „gutes Gespräch“ mit dem Trumps Abgesandten Steve Witkoff und Schwiegersohn Jared Kushner geführt und den Boden für ein persönliches Treffen bereitet.
Faktor Putin
Während Kiew Konstruktivität zeigt, bleibt Moskau vorsichtig. Russische Beamte machen zurückhaltende Bemerkungen, jedoch ist die reale Situation anders. „Wladimir Putin hat sich kaum von seiner ursprünglichen Position zur Ukraine bewegt, und es gibt wenig Hoffnung, dass sich dies an diesem Wochenende ändert“, wird in dem Artikel festgestellt.
Die Publikation erklärt die Festigkeit des Kremls damit, dass Putin eine Möglichkeit fühlt: Er sieht einen Vorteil in einer Änderung der US-Politik und der Spaltung zwischen Washington und den europäischen Verbündeten. Unter diesen Umständen wird jeder Vorschlag, der seine Ambitionen einschränkt, kaum positiv von Moskau aufgenommen.
Analysten fassen zusammen, dass Russlands Unwillen, einen Kompromiss einzugehen, eine Prüfung für Donald Trump darstellen wird – eine Überprüfung seiner Stärke, Diplomatie und Sympathien.
Es wird auch darauf hingewiesen, dass deutsche Experten eine pessimistische Prognose für das Treffen in Mar-a-Lago abgegeben haben und der Meinung sind, dass die Ukraine eher ein Hindernis für Trump darstellt, das die Wiederherstellung der Beziehungen zu Moskau erschwert. Analysten warnen, dass man nach dem Treffen der Präsidenten der USA und der Ukraine nicht mit einem schnellen Durchbruch rechnen sollte.
Dieses Treffen ist von großer Bedeutung für die künftigen diplomatischen Schritte, denn das zukünftige Friedensverfahren hängt von den Wahrnehmungen und Positionen beider Seiten ab. Ob es Trump gelingt, eine gemeinsame Sprache mit Putin zu finden und die Ukraine in dieser schwierigen Situation zu unterstützen, wird die Zeit zeigen.
Lesen Sie auch
- ISW widerspricht Putins Kriegserfolgen: Die wahre Lage an der Front
- Trump: Selenskyj und Putin sollen den Krieg unter sich ausmachen
- Putins Verhandlungsverweigerung: Außenminister Sibyga spricht von strategischem Fehler für Russland
- Eriwans West-Kurs: Warum Paschinjan sich von Moskau abwendet
- Europa soll die Ukraine stärker stützen: Experten analysieren Trumps Strategie
- Amerikas Rolle bei der Unterstützung eines Treffens zwischen Putin und Zelensky: Trump äußert sich

