Sommerreifen im Test: Premium-Marken bremsen bis zu 6,5 Meter kürzer.
Großes Sommerreifen-Ranking
Nach Angaben von Novyny.live: Das schwedische Fachmagazin Vi Bilägare hat zehn Sommerreifen der Größe 205/55 R16 einem Härtetest unterzogen. Dabei zeigten sich enorme Sicherheitsunterschiede zwischen Premium- und Billigprodukten. Die Reifen wurden auf den Fahrzeugen Volkswagen Golf GTI und Golf 1.5 eTSI geprüft, um ihr Verhalten unter realen Bedingungen zu bewerten.
Die kürzeste Bremsstrecke erzielte der Continental PremiumContact 7 mit nur 35,5 Metern. Dieses Ergebnis unterstreicht die hohe Bremseffizienz, ein entscheidender Sicherheitsfaktor. Am schlechtesten schnitt dagegen der Linglong EcoMaster e ab, der mit 42 Metern einen deutlich längeren Bremsweg benötigte. Die Differenz von 6,5 Metern kann im Ernstfall über den Ausgang eines Unfalls entscheiden.
Prüfmethodik und Gesamtergebnisse
Bei der Bewertung flossen die Eigenschaften auf nasser Fahrbahn mit 60% ein – ein kritischer Punkt für die Sicherheit bei Sommerregen. Die Gesamtpunktzahl der getesteten Modelle fiel wie folgt aus:
- Continental PremiumContact 7 - 94%
- Pirelli Cinturato C3 - 90%
- Nokian Hakka Blue 3 - 87%
- Falken Ziex ZE320 - 85%
- Bridgestone Turanza 6 - 82%
- Michelin Primacy 5 - 78%
- Nexen N'Fera Primus SU1 Plus - 74%
- Maxxis Premitra HP6 - 70%
- Landsail RapidDragon - 65%
- Linglong EcoMaster e - 47%
Zudem verbrauchte der Linglong EcoMaster e mit 5,15 Litern auf 100 Kilometern am meisten Kraftstoff, was die Gesamtkosten erhöht. Die Testergebnisse machen klar: Die Wahl hochwertiger Sommerreifen ist für Sicherheit und Wirtschaftlichkeit unerlässlich. Gerade bei plötzlichen Sommergewittern zeigt sich der wahre Wert eines guten Reifens.
Das Fazit der Prüfer: In Premium-Reifen zu investieren, zahlt sich nicht nur durch mehr Sicherheit aus, sondern kann auch langfristig die Kosten senken.
Die richtige Reifenwahl ist für jeden Sicherheitsbewussten ein Muss. Diese Ergebnisse bieten eine wichtige Entscheidungshilfe für den nächsten Reifenkauf und setzen die Hersteller unter Druck, ihre Produkte zu verbessern. Angesichts zunehmend extremer Wetterlagen gewinnt die Frage nach der optimalen Bereifung weiter an Bedeutung.
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