Die weltweite Mordrate ist um ein Viertel gesunken: Was hinter den positiven Statistiken steckt.
Nach Angaben von Vox: Unter den positiven Nachrichten sind die sogenannten "Narrativverletzungen". Dies geschieht, wenn die allgemein akzeptierte Meinung nicht mit den tatsächlichen Daten übereinstimmt.
Eine der verbreiteten Wahrheiten ist die Überzeugung, dass "der Ausbruch von Gewalt ständig stattfindet". Eine Umfrage von IPSOS im Jahr 2023 zeigte, dass 70 Prozent der Befragten der Meinung sind, dass die Welt gewalttätiger und gefährlicher wird. In den USA sind die meisten Befragten seit Anfang der 1990er Jahre der Meinung, dass die Gewaltdelikte zunehmen.
Die Fakten widerlegen jedoch dies. Die Daten zu Morden zeigen, dass die Welt sicherer wird. So bestätigt die Information der Weltbank, dass zwischen 2000 und 2023 die internationale Mordrate von etwa 6,9 auf 5,2 pro 100.000 Menschen gesunken ist. Dies bedeutet eine Verringerung des Mordrisikos um etwa ein Viertel.
Warum ist das so?
Dieses Phänomen ist nicht nur westlicher Natur. Zum Beispiel hat Brasilien, das einst über 50.000 Morde pro Jahr verzeichnete, laut den neuesten Daten des brasilianischen Forums für öffentliche Sicherheit diese Zahl bis 2024 auf etwa 44.000 gesenkt – der niedrigste Stand seit 2012.
Dennoch bleibt das Problem der Gewalt akut. Im Jahr 2021 lagen die Mordraten in Amerika und Afrika deutlich höher im Vergleich zu Europa und Ostasien. Auch in einer Reihe von Ländern und Städten gibt es eine Konzentration dieser Gewalt.
Es gibt mehrere Faktoren, die zu dieser Dynamik beitragen: die Verbesserung staatlicher Institutionen, gezielte Patrouillen sowie soziale und wirtschaftliche Bedingungen. Beispielsweise steht der Anstieg von Stress in Haushalten im Zusammenhang mit der Zunahme von Gewalt, während die Verringerung dieses Stresses, wie die Praxis zeigt, zu einem Rückgang der Gewalt führt.
Ein weiterer wichtiger Faktor ist die Alterung der Bevölkerung. Viele wissenschaftliche Studien weisen darauf hin, dass Morde häufiger von jungen Menschen begangen werden, und da die Gesellschaften altern, sinkt die Gewaltquote allmählich.
Wenn man sich diese Daten ansieht, kann man erkennen, dass der Mechanismus zur Verringerung der Gewalt funktioniert. Und obwohl einige glauben, dass sich die Situation verschlechtert, deuten die Fakten auf einen allmählichen, wenn auch nicht eindeutigen Rückgang der Gewaltwahrscheinlichkeit hin.
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In den letzten Jahren hat sich ein erheblicher Wandel in den globalen Gewalttrends vollzogen. Obwohl in einigen Regionen weiterhin erhebliche Probleme bestehen, zeigt der allgemeine Trend einen Rückgang der Kriminalität. Diese Daten können nützlich sein, um Strategien zur Bekämpfung von Gewalt auf verschiedenen Ebenen zu entwickeln. Das Verständnis dieser Prozesse kann dazu beitragen, effektivere Politiken und Programme zur Verringerung der Gewalt in Gesellschaften zu entwickeln.Lesen Sie auch
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