Neue US-Zölle auf Importe aus 59 Ländern wegen Zwangsarbeit geplant.

Neue US-Zölle auf Importe aus 59 Ländern wegen Zwangsarbeit geplant
Neue US-Zölle auf Importe aus 59 Ländern wegen Zwangsarbeit geplant

Trump-Regierung kündigt weitere Zollrunde an

Nach Angaben von Vox - Загальний: Die Regierung von Donald Trump bereitet neue Abgaben auf Waren aus 59 Staaten vor. Grund dafür ist der Vorwurf, dass in diesen Ländern Zwangsarbeit zum Einsatz kommt. Die Zölle könnten bereits im nächsten Monat in Kraft treten, wobei für bestimmte Produkte Ausnahmen vorgesehen sind. Es handelt sich um den dritten Versuch der Trump-Administration, weltweit geltende Zölle zu verhängen – die vorherigen Anläufe scheiterten jedoch an rechtlichen Hürden.

Erst im Februar hatte der Oberste Gerichtshof der USA die von Trump eingeführten Zölle für rechtswidrig erklärt. Zudem kippte ein weiteres Gericht die ersten Bemühungen, die Abgaben erneut zu erheben. Das setzt die Regierung zusätzlich unter Druck. Trotz dieser Rückschläge hält Trump an der Notwendigkeit solcher Maßnahmen fest, da 59 Länder sowie die Europäische Union Waren liefern, die unter Einsatz von Zwangsarbeit hergestellt worden sein sollen.

Auswirkungen der neuen Zollpolitik

Die geplanten Zollsätze liegen zwischen 10 und 12,5 Prozent. Von den neuen Abgaben ausgenommen bleiben unter anderem:

  • Rindfleisch
  • Kaffee
  • kritische Mineralien

Die Trump-Administration versucht zudem, 166 Milliarden US-Dollar an Einnahmen einzubehalten, die aus der ersten Zollrunde stammen und nach damaliger Rechtsauffassung unrechtmäßig erhoben wurden. Dies zeigt, wie sehr die Regierung darauf bedacht ist, Zwangsarbeit in globalen Lieferketten zu bekämpfen.

Die Einführung der neuen Zölle könnte den internationalen Handel und die Beziehungen der USA zu den betroffenen Ländern erheblich belasten. Je nach Reaktion der Weltgemeinschaft und möglichen Gegenmaßnahmen droht eine Eskalation von Handelskonflikten. Gleichzeitig könnten Trumps Bemühungen gegen Zwangsarbeit zu einem zentralen Pfeiler seiner Außenwirtschaftspolitik werden – mit direkten Folgen für das Ansehen der USA auf dem globalen Markt.


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