Trump kann den Krieg nicht beenden: Warum sein Friedensplan tatsächlich Putins Interessen dient.
Nach Angaben von ТСН: Der Präsident der Vereinigten Staaten, Donald Trump, ist sich bewusst, dass er den Krieg zwischen Russland und der Ukraine nicht beenden kann, und seine Aussagen über Friedensverträge haben laut Experten keine reale Grundlage.
Diese Meinung äußerte der Polittechnologe Michail Sheitelman in einem Interview.
Er merkt an, dass die aktuellen amerikanischen Vorschläge für die Ukraine faktisch dem Kreml helfen und nicht zu echtem Frieden führen.
Sheitelman wies darauf hin, dass von der Ukraine heute ein Rückzug von den Teilen der Donbass-Region erwartet wird, die Russland nicht militärisch erobern konnte.
Der Experte ist der Meinung, dass die USA der Ukraine anbieten, Russland das zu übergeben, was sie nicht auf dem Schlachtfeld erreichen konnte. Donald Trump agiert seiner Meinung nach nicht als Vermittler, sondern mehr auf der Seite von Wladimir Putin.
Warum der Krieg wieder aufflammt
Der Polittechnologe betonte, dass kein ähnlicher "Friedensvertrag" den Krieg für lange Zeit stoppen wird.
Er erinnerte an andere internationale Konflikte, in denen während Trumps Amtszeit Frieden ausgerufen wurde, aber die Kampfhandlungen bald wieder Aufnahme fanden. Als Beispiel nannte er die Situation zwischen Thailand und Kambodscha, wo der Konflikt nach Friedensverhandlungen wieder eskalierte.
Ein weiteres Beispiel ist das Abkommen zwischen Israel und Hamas, das mehr als 20 Punkte umfasste. Trotz langwieriger Verhandlungen und der Teilnahme eines US-Sonderbotschafters wurden tatsächlich nur zwei Punkte umgesetzt - der Austausch von Geiseln und der vorübergehende Abzug der Truppen.
Seiner Meinung nach gab es keinen vollständigen Friedensvertrag: Israel setzte die militärischen Aktionen fort und zerstörte schrittweise die Kämpfer und übernahm neue Gebiete.
Sheitelman zog einen Parallel zur Situation in Gaza und den aktuellen Vorschlägen für die Ukraine. Er erklärte, dass der Ukraine angeboten wird, dem Verlust von Teilen ihres Territoriums zuzustimmen, obwohl Russland nicht von seinen Plänen ablassen wird, die ukrainische Staatlichkeit zu zerstören.
Nach Ansicht des Experten ist solcher "Frieden" kein Kompromiss, sondern lediglich eine Verschiebung einer neuen Phase des Krieges - bereits unter weniger vorteilhaften Bedingungen für die Ukraine.
Kiew hat den Vereinigten Staaten einen überarbeiteten 20-Punkte-Plan zur Beendigung des Krieges mit Russland vorgelegt, wie Präsident Wladimir Selenskyj bekannt gab.
Selenskyj präzisierte auch, dass die USA vorschlagen, eine "freie Wirtschaftszone" in den von der Ukraine kontrollierten Teilen der Donbass-Region zu schaffen, die Russland ihr übergeben möchte.
„Sie betrachten dies als Rückzug der ukrainischen Truppen aus der Donbass-Region, und der Kompromiss besteht angeblich darin, dass die russischen Truppen nicht in diesen Teil der Donbass-Region einmarschieren werden. Sie wissen nicht, wer dieses Gebiet verwalten wird,“ sagte Selenskyj.
Westliche Medien berichten, dass die Ukraine zunehmendem Druck seitens der USA ausgesetzt ist, um schnell einen Vertrag mit Russland abzuschließen, die zuletzt ihre Aktivitäten an der Front verstärkt und massive Angriffe auf die ukrainische Energieinfrastruktur wieder aufgenommen hat.
Die Situation bleibt angespannt, und trotz der US-Angebote zur friedlichen Regelung zweifeln Experten an ihrer Wirksamkeit. Es ist wichtig, dass die Ukraine ihre territorialen Werte und Souveränität in dieser komplexen internationalen Lage bewahrt. Wie sich diese Diplomatie entwickeln wird, wird das weitere Geschehen in der Region bestimmen.
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