Trump ruft zum Kampf gegen den asiatischen Karpfen in den Großen Seen auf.
Eine invasive Art bedroht das Ökosystem
Nach Angaben von TSN.ua: US-Präsident Donald Trump hat den Kampf gegen den aggressiven asiatischen Karpfen in den Großen Seen ausgerufen. Er forderte die Gouverneure mehrerer Anrainerstaaten sowie den kanadischen Premierminister auf, sich dieser Initiative anzuschließen. Der invasive Fisch breitet sich rasch aus, insbesondere im Michigansee, und gefährdet das sensible ökologische Gleichgewicht der gesamten Region. Diese Karpfenart ist für ihre Größe und ihr Verdrängungspotenzial heimischer Arten bekannt.
Trump arbeitet dabei eng mit der Gouverneurin von Michigan, Gretchen Whitmer, zusammen.
„Ich arbeite mit Gouverneurin Gretchen Whitmer daran, die Großen Seen vor diesem ziemlich aggressiven und zerstörerischen asiatischen Karpfen zu retten, der schnell den Michigansee und all die schönen umliegenden Gebiete erobert“, sagte Trump.Zu den aufgeforderten Regierungschefs gehören die Gouverneure der Bundesstaaten:
- Illinois
- Wisconsin
- Minnesota
- Pennsylvania
- Ohio
- Indiana
- New York
sowie der kanadische Premierminister Mark Carney.
Trump warnte, die Region könne ohne Gegenmaßnahmen „komplett ohne Wasser dastehen“. Parallel dazu engagiert sich der Präsident für den Schutz des Großen Salzsees in Utah. Das Vorhaben dient nicht allein dem Naturschutz, sondern soll auch die regionale Wirtschaft stützen, die auf intakte Gewässer angewiesen ist.
Wirtschaft und Ökologie im Fokus
Die Rettung der Großen Seen ist sowohl ökologisch als auch ökonomisch von großer Bedeutung. Fischerei, Tourismus und Landwirtschaft in der Region hängen maßgeblich von der Wasserqualität ab. Eine gemeinsame Strategie der USA und Kanadas könnte den Kampf gegen invasive Arten effektiver gestalten – ein Thema von globaler Relevanz. Gelingt das Projekt, könnte es als Vorbild für andere Regionen mit ähnlichen Problemen dienen.
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