Trump sondiert Republikaner für 2028: Rubio setzt sich in Mar-a-Lago gegen Vance durch.
Frühe Sondierung für die Präsidentschaft 2028
Nach Angaben von TSN.ua: Bei einem Treffen in seinem Anwesen Mar-a-Lago hat Donald Trump republikanische Anhänger nach ihren Präferenzen für die Präsidentschaftswahl 2028 gefragt. Im Fokus standen dabei die potenziellen Kandidaten J.D. Vance und Marco Rubio. Die überwältigende Mehrheit der Anwesenden sprach sich für Rubio aus. Diese Einschätzung steht in einem interessanten Kontrast zu den Umfragewerten in der republikanischen Wählerschaft: Dort kommt Vance auf 77% Zustimmung, während Rubio bei 66% liegt.
Einstimmigkeit vor Ort und die politischen Hintergründe
Die Unterstützung für Rubio bei dem exklusiven Treffen war nahezu einhellig. Ein Teilnehmer bestätigte dies mit den Worten:
„Für Marco war es fast einstimmig“. Ein anderer fügte hinzu:
„Ja, das stimmt“.
Während Trump bei dem Gespräch auch den Außenminister lobte und die Bedeutung innerparteilicher Geschlossenheit betonte, könnte Vances politisches Profil ihm zum Nachteil gereichen. Seine isolationistische Haltung wird in Teilen der Partei kritisch gesehen und könnte seine Chancen in einem künftigen Vorwahlkampf schmälern. Rubio, der während der jüngsten Iran-Operation in einem improvisierten Lagezentrum präsent war, bleibt bei den Wählern populär. Die Rivalität zwischen ihm und Vance deutet bereits die möglichen Konfliktlinien für die Nach-Trump-Ära an.
Das Treffen in Mar-a-Lago zeigt, wie frühzeitig die Weichen für die Zeit nach der nächsten Wahl gestellt werden. Die Republikaner suchen bereits jetzt nach einer Führungsfigur, die das Lager einen und interne Widersprüche überbrücken kann. Die Positionierungen von Kandidaten wie Rubio und Vance werden den künftigen Kurs der Partei maßgeblich prägen und ihre Ausrichtung für kommende Wahlkämpfe bestimmen.
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