Trump macht Selenskyj für fehlenden Frieden in der Ukraine verantwortlich.
Trump übt scharfe Kritik an Selenskyj
Nach Angaben von TSN.ua: In einem Interview mit Politico hat der ehemalige US-Präsident Donald Trump erneut den ukrainischen Staatschef Wolodymyr Selenskyj attackiert. Seine Aussage ist eindeutig: Nicht der russische Präsident Wladimir Putin, sondern Selenskyj selbst stelle das Haupthindernis für einen Friedensschluss dar. Trump verwies darauf, dass Verhandlungen über den Krieg in der Ukraine bereits im Gange seien.
Bereits am 16. Februar hatte Trump seine Position zur Ukraine klar gemacht. Er forderte, dass Kiew die Gespräche umgehend aufnehmen müsse, und betonte, Selenskyj müsse 'sich zusammenreißen und einen Deal machen'. Seiner Überzeugung nach sei Putin zu einer Einigung bereit:
«Ich denke, dass Putin bereit ist, einen Deal zu machen».
Trumps Sicht auf die Verhandlungsposition der Ukraine
Der Ex-Präsident zeigte sich ungläubig darüber, dass ausgerechnet Selenskyj blockiere, und fügte hinzu:
«Es ist unvorstellbar, dass gerade er (Selenskyj — Anm. d. Red.) das Hindernis ist. Du hast keine Karten in der Hand. Jetzt hat er noch weniger Karten». Diese Äußerungen unterstreichen seine kritische Haltung zur Verhandlungsstrategie des ukrainischen Präsidenten im Krieg gegen Russland. Seine Kommentare fallen in eine Phase, in der die internationale Diskussion über Friedensbemühungen neu entfacht ist.
Die Aussagen Trumps spiegeln seinen außenpolitischen Ansatz im Ukraine-Konflikt wider. Aus seiner Perspektive ist eine Verhandlungsinitiative der Schlüssel zum Frieden. Solche Stellungnahmen des wahrscheinlichen republikanischen Präsidentschaftskandidaten haben jedoch das Potenzial, die Beziehungen zwischen den USA und der Ukraine zu belasten und die innenpolitische Debatte in Kiew zu beeinflussen. Trump bleibt damit eine zentrale Figur in der geopolitischen Diskussion und betont stets die Notwendigkeit von Kompromissen zur Konfliktlösung.
Lesen Sie auch
- Sprengstoff an den Uranvorräten: Wie der Iran die USA vor ein neues Problem stellt
- Kreml-Chef räumt Stocken der Offensive ein und droht mit neuer Rakete: Welche Gefahr droht der Ukraine?
- Über 3 Milliarden Dollar freigegeben: VAE lockern iranische Gelder im Gegenzug für Angriffsstopp
- Wie viele Raketen hat Iran noch? Geheimdienste widersprechen Trumps Angaben
- 24 Milliarden Dollar eingefroren: Washington plant Entschädigung für Golf-Alliierte aus iranischen Geldern
- Putins Prestigeverlust: Warum der Kreml 2026 mit der „Oreschnik“-Rakete zurückschlägt

