Zelenskyj äußert Zweifel an Trumps 'Friedensrat' mit Russland.
Einladung zu einem umstrittenen Gremium
Nach Angaben von TSN.ua: Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat auf eine Einladung seines US-Amtskollegen Donald Trump reagiert. Trump hatte die Ukraine eingeladen, einem 'Friedensrat' beizutreten, in dem auch die Russische Föderation und Belarus vertreten sein sollen. Selenskyj äußerte massive Zweifel an einer solchen Zusammenarbeit mit Russland.
Donald Trump hat Wolodymyr Selenskyj offiziell zur Teilnahme an diesem 'Friedensrat' aufgefordert. Die US-Initiative sieht vor, das Gremium zu erweitern, um weitere Konflikte bearbeiten zu können. Neben Selenskyj erhielt auch der belarussische Machthaber Alexander Lukaschenko eine Einladung. Trump bestätigte zudem die Teilnahme von Wladimir Putin.
Skepsis von Schlüsselakteuren
Präsident Selenskyj bezweifelt öffentlich, dass eine Kooperation mit dem Aggressor im eigenen Krieg überhaupt möglich sei. Er stellte klar:
'Es ist für mich im Moment sehr schwer vorstellbar, wie wir mit Russland in dem einen oder anderen Rat zusammen sein können.' – Wolodymyr Selenskyj
Die Skepsis ist breit gestreut: Der französische Präsident Emmanuel Macron hat bereits angekündigt, Trumps Einladung nicht folgen zu wollen. Damit steht die Realisierung des gesamten 'Friedensrats' vor erheblichen Hindernissen. Die Initiative zeigt das amerikanische Bestreben, neue Wege der Konfliktlösung zu finden. Vor dem Hintergrund des andauernden Krieges in der Ukraine erscheint eine paritätische Zusammenarbeit mit Russland jedoch als höchst fragwürdig. Die ablehnende Haltung Frankreichs unterstreicht die politische Sensibilität des Vorhabens auf internationaler Ebene.
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