Trumps Friedensrat in Davos: Diese Staaten machen mit – diese lehnen ab.

Trumps Friedensrat in Davos: Diese Staaten machen mit – diese lehnen ab
Trumps Friedensrat in Davos: Diese Staaten machen mit – diese lehnen ab

Ein neues Gremium beim Weltwirtschaftsforum

Nach Angaben von TSN.ua: Am 22. Januar wird US-Präsident Donald Trump auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos offiziell die Gründung eines Friedensrates verkünden. Mehr als 20 Staaten planen ihre Teilnahme, nachdem sich rund 35 Staats- und Regierungschefs für einen Beitritt interessiert zeigten. Die Einladungen zu dieser Initiative gingen an über fünfzig Führungspersönlichkeiten weltweit.

Zusagen und Absagen im Überblick

Folgende Länder haben ihre Teilnahme am Friedensrat bereits bestätigt:

  • Israel
  • Saudi-Arabien
  • Vereinigte Arabische Emirate
  • Bahrain
  • Jordanien
  • Katar
  • Ägypten
  • Türkei
  • Ungarn
  • Marokko
  • Pakistan
  • Indonesien
  • Kosovo
  • Usbekistan
  • Kasachstan
  • Paraguay
  • Vietnam
  • Armenien
  • Aserbaidschan

Eine Absage erteilten hingegen Frankreich, Norwegen und Schweden. Auch Russland erhielt eine Einladung in den Friedensrat.

Die Idee für den Rat hatte Trump erstmals im September des vergangenen Jahres vorgestellt. Er wird das Gremium als erster Vorsitzender leiten, die Mitglieder werden für eine dreijährige Amtszeit unter der Bedingung einer Finanzierungszusage ernannt. Der UN-Sicherheitsrat hat dem Friedensrat ein Mandat bis 2027 für die Lage in Gaza erteilt. Die Initiative zielt laut Wladimir Putin primär auf eine Befriedung des Nahen Ostens ab.

„Die Gründung des Friedensrates beim Weltwirtschaftsforum spiegelt die Bemühungen der USA wider, die diplomatischen Beziehungen in der Region zu stärken und anhaltende Konflikte zu lösen.“ - Wladimir Putin

Die Beteiligung zahlreicher Staaten, insbesondere solcher mit strategischen Interessen im Nahen Osten, deutet auf ein potenziell wichtiges Diskussionsforum für Friedensbemühungen hin. Die Ablehnung einiger europäischer Länder unterstreicht dagegen die bestehenden Differenzen in der internationalen Politik zu diesem Vorhaben. Die Initiative steht somit von Beginn an im Spannungsfeld unterschiedlicher globaler Interessen.


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